Monatsarchiv: April 2020

22.04.2020

Es gibt so Tage die sind einfach wunderbar und lassen uns eine große Dankbarkeit fühlen, dass wir so liebe Menschen für unsere Hunde finden. Gestern haben Toja und Filou ihre Familien gefunden. Die Krönung war aber dann die Zusage für unser Urmelchen. Da war ich so glücklich, dass ich erstmal eine Runde heulen musste.

Ihr wisst, dass wir ein großes Herz für die älteren und alten Hunde haben, die die es am schwersten haben nochmal ein Zuhause zu finden und denen die Zeit wegläuft. Hunde so wie Grey und natürlich auch der Urmel. So viele verlorene, vergeudete Jahre und doch hat Urmel nie die Hoffnung aufgegeben und sich seine Liebe für die Menschen bewahrt. Seine Sehnsucht nach Nähe und Teil einer Familie sein zu dürfen war so stark und nun endlich hat er all das, was er sein ganzes Leben entbehren musste. Unser alter Yuri hatte mit 12 Jahren das Glück diese Menschen zu treffen und hatte das schönste und erfüllteste Jahr seines langen Lebens dort. Nun war Yuris Platz leer und die Herzen schwer, diesen wundervollen, alten Mann verloren zu haben. Aber auch wir Menschen leben nach dem Prinzip Hoffnung auf ein neues Glück und so durfte nun das Urmelchen einziehen.

Seine neue Familie besteht außer seinen Menschen, aus einem alten Hundemädchen, einer Katze und Hühnern. Urmel mag sie alle und ist jetzt schon so viel entspannter als er es hier war, weil er endlich dabei sein darf.

Schaut ihn euch an, da ist soviel Ruhe und Zufriedenheit in dem Bild. Urmelchen wir alle hier hatten dich ganz fest ins Herz geschlossen und gönnen dir so sehr dein neues Glück. Du bist so fit und voller Energie, dass wir sicher sind, dass du dieses Glück noch viele Jahre genießen kannst. Manchmal werden Träume wahr, man muss nur daran glauben…

 

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

20.04.2020

So ein Umzug ist eine sehr anstrengende Angelegenheit, wenn Hund nicht so der Mutigste ist, sich mit Änderungen schwer tut und schon viel Mist im Leben erlebt hat. So wie unser Tapas, der vor 13 Monaten zu uns kam. Menschen waren nicht so seine bevorzugten Sozialpartner und wenn dann nur im Schutz seiner Hundegruppe. Viel Vertrauensaufbau war notwendig und das sich gewöhnen an sich immer wieder verändernde Umstände. Mit der Zeit hat Tappi gute Fortschritte gemacht.

Wenn es dann mal zu einem Termin mit Interessenten kam, war Tapas ohne seine Kumpels so irritiert, dass er keinen Kontakt aufnehmen konnte. Aber auch daran haben wir gearbeitet.

Letzte Woche kamen dann endlich seine neuen Menschen, die ihn gesehen hatten und denen er direkt ans Herz ging. Das Kennenlernen verlief gut und harmonisch und so durfte der Bub am Sonntag umziehen.

 

 

Bis nach Wattenscheid ging die lange Fahrt. Den Garten fand Tapas toll, im Haus fand er es dann erstmal ziemlich gewöhnungsbedürftig. Seine neuen Menschen sind zum Glück sehr einfühlsam und wir begleiten Tapas Prozess des Einlebens eng und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Inzwischen ist Tapas nicht mehr ängstlich, eher sehr beeindruckt. Geduld haben und Zeit lassen ist hier die Lösung, fördern und Mut machen. So wird es jeden Tag ein bisschen besser. Zumindest hat es Tapas nicht den Appetit verhagelt und die Spaziergänge machen auch Spaß. Ja ist gar nicht so einfach das Leben in der menschlichen Zivilisation. Aber das wird Tappelchen, du hast alle Unterstützung die du brauchst, dazu viel Liebe und Geborgenheit. Du wirst das alles schon bald nicht mehr missen wollen. Da sind wir ganz sicher.

 

 

Die Geschenke die Christian dann auf den Heimweg mitbekam, kamen wirklich von Herzen. Die selbstgemachte “Hundemensch” Laubsägearbeit hat einen Ehrenplatz bekommen und den Ruhrpott Mundschutz können wir prima auch in Rheinhessen ausführen 😉 Und den guten Roten werden wir auch nicht verschmähen… Ganz lieben Dank dafür!!!

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

19.04.2020

Die Grenze von Bulgarien nach Rumänien ist wieder offen so dass wir gestern endlich wieder sechs neue Schützlinge aus dem Tierheim in Ruse begrüßen konnten.

Es sind wieder so einige Lebenskünstler dabei:

Sosho, der sechsjährige, mittelgroße Hundebub hängt seit 5 Jahren in Ruse an der Kette. Aber Sosho lässt sich seine gute Laune nicht vermiesen. Er ist ein super lieber Knopf, freundlich, liebevoll, bestens verträglich und verspielt.

 

 

 

 

 

Toja, ein zartes dreieinhalbjähriges Hundemädel. Auch sie offen und fröhlich, prima verträglich und verspielt.

Lenka, das dreieinhalbjährige Mischlingsmädel hatte reichlich Milch als sie gefunden wurde. Die Welpen waren leider nicht zu finden. Sie tat sich schwer in dem lauten, ungastlichen Tierheim und trauerte offensichtlich ihren Welpen nach. Hier ist sie ganz schnell aufgetaut und flitzt mit Begeisterung durch den großen Auslauf und tobt mit den Kumpels.

Auch die fünfeinhalbjährige Moni ist eine absolute Lebenskünstlerin. Fast ihr ganzes Leben hat sie in dem fürchterlichen Tierheim in einem Zwinger zugebracht. Anzumerken ist ihr das nicht. Sie ist fröhlich und aufgeschlossen, super verschmust und klasse mit den anderen Hunden. Sie läuft, wie alle anderen auch schön an der Leine und ist einfach ein Schatz.

Das Moppelchen Fanta, eine dreijährige Mischlingshündin, hat sich einigen Frustspeck angefuttert. Wir haben ihr noch nichts von unserer Weight Watchers Gruppe erzählt, sie erfährt es noch früh genug 😉 Fanta ist ungeheuer Menschbezogen und sehr anhänglich. Sie benimmt sich unterwegs prima und scheint vieles zu kennen.

Die kleine Nelly durfte gestern schon direkt in ihr neues Zuhause umziehen. Ihre Menschen hatten letztes Jahr die kleine Lotta adoptiert, die leider nach nur einem gemeinsamen Jahr an einer Krebserkrankung verstarb. Nun komplettiert Nelly die Familie und alle sind wieder glücklich. Bilder von Nelly folgen.

So ihr Lieben, willkommen, wir freuen uns sehr, dass ihr da seid.

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

18.04.2020

Was macht es mit einem Hund, wenn er fast sein ganzes neunjähriges Leben in einem bulgarischen Tierheim, ein paar Jahre im Zwinger und die letzten Jahre an der Kette verbracht hat? Es kommt drauf an, den einen zerstört so ein sinnloses Leben und das ewige Warten. Warten worauf? Darauf, dass man eines Tages doch entdeckt wird und seine Chance bekommt, auch wenn man recht unscheinbar und schwarz ist.

Mit neun Jahren beginnt einem Tierheimhund die Zeit wegzulaufen und das ist so schade. Damit das nicht passiert, haben wir Grey zu uns geholt. Hier lernten wir einen ganz wunderbaren, sanften und bescheidenen Rüden kennen, der sich in all dem Dreck und der Liebslosigkeit, den kalten Wintern und heißen Sommern, dem Hunger und der Einsamkeit über die vielen Jahre seine Würde bewahrt hat. Und der nun nach nur wenigen Wochen gesehen wurde. Gesehen von einer Familie die bereits viele Jahre ihr Leben mit einer Wörrstädterin geteilt haben, das Bertchen, das damals acht Jahre ihres Lebens in einem Tierheim in Ungarn in einem Käfig lebte, der gerade mal so groß war wie sie selbst. Auch sie ein ganz wunderbares Hundemädchen, dem es zum Glück vergönnt war 16 Jahre alt zu werden und so noch viele glückliche Jahre erleben durfte.

Schon hier bei uns fanden sich zwei Freunde. Grey und Rembrandt, der ebenfalls aus dem bulgarischen Tierheim in Ruse kommt.  Und das Glück meinte es gut mit den beiden, denn die Familie konnte sich nicht zwischen den Jungs  entscheiden und so durften sie gemeinsam ins neue Zuhause umziehen. Das Leben schreibt manchmal so schöne Geschichten. Davon werden wir nie genug bekommen 🙂

So und jetzt ran ans gute Leben, ihr Zwei habt viel nachzuholen und ganz, ganz viel Glück verdient.

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

16.04.2020

Die Kontaktbeschränkungen bringen manche Menschen auf ganz tolle Ideen. Z.B. Familie T. aus Alzey:

 

“Ich habe soeben eine Spende in Höhe von 200,- EUR auf Ihr Konto DE12 5535 0010 0013 0077 12 bei der Sparkasse Wo AZ-Ried überwiesen.

Dieser Betrag kam aus einer spontanen Versteigerung eines sehr großen Lindt Goldhasen im Kreise der Familie zusammen . Da es uns dieses Jahr verwehrt war , ein Familientreffen zu vereinbaren ( Corona Pandemie !) wir allerdings per Watts App ständig in guter Laune verbunden waren , habe ich spontan diesen Goldhasen , der eigentlich für unser Patenkind war , zur Versteigerung freigegeben .

Mein Mann kam dann auf die Idee das Geld einem Tierheim zugute kommen zu lassen – er recherchierte im Net und war von Ihrer“Tierbeheimatung “ voll begeistert , wie auch alle Spender , da wir selbst Hundebesitzer sind !

Wenn es auch nur ein kleiner Betrag ist , so hoffen wir denoch , dass es für ein paar Leckerli reicht.

Es grüßen Sie von Herzen und wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern noch viele Spenden ”

 

Das ist doch wirklich Klasse. Ganz herzlichen Dank für diese tolle Idee und Ihre Unterstützung!!!

 

Unsere Andra gehört zu den Hunden, die schon so einiges an Schlimmem erlebt haben. Das merkte man ihr auch deutlich an als sie vor sieben Wochen hier bei uns ankam. Sie war Anfangs recht misstrauisch. Das Anziehen des Brustgeschirrs machte ihr zunächst Angst und sie schnappte weg. So fütterte dann einer vorne was Leckeres und ein anderer zog ganz behutsam und langsam das Brustgeschirr an. Nach einigen Malen war es kein Thema mehr und die Freude auf den Spaziergang überwog die Skepsis.

Heute war nun Andras großer Tag, sie machte sich mit Christian Richtung Bonn ins neue Zuhause auf . Sie hat sehr einfühlame und ruhige Menschen gefunden mit der passenden ländlichen Umgebung. Andra zeigte schon beim Kennenlernen hier, dass sie die Menschen mochte und brachte Ihnen gleich Vertrauen entgegen. Das war schön zu sehen.

Den Umzug ging sie mit ihrer ruhigen Art an, wobei Andra da auch ein Poker Face ist. Nach außen macht sie einen gelassenen Eindruck und ist nicht hektisch oder sichtlich nervös aber klar war das ganz schön aufregend und stressig für sie.

Und so musste nach einer Weile erstmal ein eine Pause und ein Schläfchen her.

Liebe Andra ab jetzt stehst du auf der Sonnenseite des Lebens und hast Menschen die dich lieben und dir das auch jeden Tag zeigen werden.

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

15.04.2020

Unseren beiden Patienten von gestern Lenni und Remmi gehts gut und sie tun so als sei nichts gewesen. Ich weiß immer nicht, wie sie das alles so wegstecken, auch wenn wir natürlich alles tun damit sie keine bzw. möglichst wenig Schmerzen haben und sie viele gute naturheilkundliche Mittel zur Unterstützung des Heilungsprozesses bekommen.

Als Hundeopa Ariko heute Mittag ins Auto stieg, dachte er frohgelaunt, es ginge auf einen Ausflug. Na ja, nicht so ganz, es ging zum Tierarzt zur Zahnsanierung und einem Komplettcheck. Zwei Zähne mussten gezogen werden. Mit allem Weiteren müssen wir das Ergebnis der Blutuntersuchungen abwarten. Ariko hat erstmal in Ruhe seinen Narkoserausch ausgeschlafen und hatte heute Abend mächtig Appetit. Und Morgen wird ein guter Tag, denn Ariko wird ohne Zahnschmerzen aufwachen.

 

 

 

Einen unvergleichlich schöneren Tag hatte unsere Fibi, die ins neue Zuhause umzog. Sie benahm sich sehr gelassen im Haus und es machte den Eindruck, dass sie das alles kennt, also vorher schon mal ein Zuhause hatte. Auch mit ihrem Mitbewohner einem Katzentier war sie gerne gewillt sich zu arrangieren. Der erste Spaziergang in ihrer neuen Umgebung lies Urlaubsgefühle aufkommen, so schön ist es dort.

Verglichen mit deinem Kettenleben in dem bulgarischen Tierheim hast du jetzt den Jackpot geknackt und das sei dir von Herzen gegönnt.

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

14.04.2020

Diese Woche gibt es einen Hunde-heimbring-Marathon und vier Tierarzttermine mit mindestens 2 OPs.

Sehr früh machte ich heute mich mit Lenny und Remmi auf den Weg zum Tierarzt. Bei Lenny war am rechten Auge das Oberlid abgesackt und der Wimpernkranz scheuerte im Auge. Das wurde heute korrigiert und nochmal nachoperiert. Lenny war zügig wieder aus der Narkose wach und war froh, als er wieder aus der Transportbox raus war und in seinem warmen Fleecemantel eingepackt unter der Wärmelampe lag und sich in Ruhe ausschlafen konnte.

Bei Remmi war es eine nicht ganz so einfache OP. Er hat eine zu kurze Vorhaut, wodurch der Penis immer ein Stück rausschaut und dadurch vorne austrocknet. Nun wurde in der OP versucht, die Vorhaut zu verlängern. Wir werden die nächsten Tage sehen, ob der Versuch gelungen ist.

Beide Buben waren wieder sehr lieb und wahre Vorzeigepatienten 😉

 

 

Einen weitaus angenehmeren Tag hatte unsere Nixy, die mit Christian in ihr neues Zuhause fuhr. Das kluge junge Mädel war sehr entspannt und einfach unvoreingenommen neugierig. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass sie das alles nicht kennt. Nixy gehört zu den Hunden die ganz jung als Welpe ausgesetzt werden aber das riesen Glück haben, sonst noch nichts Schlechtes erlebt zu haben. Und so ist Nixy wie ein junger Hund sein soll, fröhlich, immer auf der Entdeckerspur, mit viel Energie und Einfallsreichtum. Im Familien- und Freundeskreis leben jede Menge Hunde, so dass es Nixy an Spielkameraden nicht fehlen wird. Ihre neuen Menschen und die Couch hat sich die Süße schon erobert, der Rest der Welt folgt dann Stück für Stück 😉 Viel Spaß miteinander ihr Drei. So wie wir unser Mädel kennen, ist Langeweile und schlechte Laune ausgeschlossen.

 

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

13.04.2020

Gerade im Moment merken wir, wie gut das tut und vor allem wie wichtig es ist, wenn Menschen sich kümmern, hilfsbereit sind, Verantwortung übernehmen und nicht einfach denken, was geht mich das an. Wahrscheinlich sind diese Menschen eh so gestrickt und haben sich auch schon vor Corona so verhalten.

Zwei super nette Menschen die wir schon viele Jahre als ungewöhnlich belastbare 😉 und sehr liebevolle Hundeeltern von zwei ehemaligen Wörrstädtern kennen, gehören zu der achtsamen Sorte Mensch, die nicht warten dass andere sich kümmern, sondern es selbst tun. Ein älterer Herr und Bekannter der beiden musste nach einem Unfall letzte Woche auf die Intensivstation ins Krankenhaus. Das Ordnungsamt verfügte, dass sein alter Hund in ein Tierheim gebracht wurde. Erstmal wusste keiner wo Herr und Hund nun gelandet waren, aber wenn man sich bemüht ist das herauszufinden. Das Tierheim war nicht so die beste Stelle und so informierte man den Besitzer des Hundes. Mit Unterstützung der Krankenschwestern wurde eine Vollmacht für die beiden ausgestellt, dass sie seinen Gefährten dort raus holen sollen. Der Hund wurde aber nicht herausgegeben, dies sollte das Ordnungsamt entscheiden. Aber den alten Hund völlig unnötigerweise zu impfen und ihm ein Spot on gegen angebliche Flöhe drauf zu tun, das ging auch ohne Ordnungsamt Kraft eigener Herrlichkeit… Letztlich konnte der alte Bär nach Entscheidung des Bereitschaftsbeamten doch noch ausgelöst werden. Was hat sich der alte Bub gefreut als er seine Lieblingsfreundin Perli (rot) und ihre Menschen sah und dann nix wie ab ins Auto und weg. Nun ist er bei uns und wir werden sehen, dass der Senior eine kurzweilige Zeit hat bis sein Herrchen sich wieder selbst kümmern kann.

 

Vor einer Weile adoptierte unsere Helferin Anne das Cheekymädchen. Schon im September hatten Annes Eltern dem hübschen Malamutrüden Akiro aus Shanghai ein Zuhause gegeben. Jetzt fand endlich die Familienzusammenführung und das Kennenlernen der beiden statt. Akiro konnte es nicht fassen, warum ihm das verspielte Mädel nicht schon früher vorgestellt wurde. Sind aber auch ein ausgesprochen hübsches Paar der Chinese und die Georgierin 🙂

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

12.04.2020

Einige unserer Hunde haben von unseren HelferInnen ganz besondere Ostergeschenke bekommen, nämlich Zeitgeschenke. Es gibt als Tierheimhund nichts schöneres, außer natürlich ein Zuhause zu finden, als zusätzliche Zeit geschenkt zu bekommen. So durften Mina, Mikesch, Cosmo, Koda, Scooby, Lina und Yaska ganz besonders viel Zeit mit spazieren gehen und ausgiebigem schmusen verbringen. Viele glückliche Hunde und ebenso viele glückliche Helfer, im wahrsten Sinne des Wortes ein Feiertag!

 

Unser Timon hat heute ein noch größeres Geschenk als seine Kumpels bekommen, er durfte ins erste eigene Zuhause umziehen. Die Autofahrt dorthin war ihm nicht so ganz geheuer und Anfangs war er auch noch etwas unsicher und fiepte wie ein Welpe als es ins Haus ging. Als er dann aber die Küche entdeckt hatte, war alle Scheu vergessen.

Auch bei Timons neuen Menschen war der vierbeinige Freund gestorben. Nun ist wieder Freude im Haus. Beim Spaziergang hat Timon auch gleich noch ein nettes Hundemädel aus der weiteren Familie getroffen, die er ab jetzt häufig sehen wird. Die beiden fanden sich richtig nett und haben sich gleich für den nächsten Spaziergang verabredet 😉

So Großer, nach einem ziemlich holprigen und unschönen Start im Welpen- und Junghundalter sind die Wunden der Vergangenheit inzwischen verheilt und du kannst fröhlich und guter Dinge nach vorne schauen. Genieß es und mach was draus.

 

 

 

Die ehemalige Wörrstädterin Peka wünscht euch noch einen schönen Ostermontag und fragt sich, wann sie die Schokohasen endlich futtern darf, wenn sie schon so brav sitzen bleiben und nicht weglaufen…

 

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen

11.04.2020

Dass ausgerechnet die chinesische Regierung für das schönst mögliche Ostergeschenk für Tierschützer und unzählige Hunde und Katzen verantwortlich ist, dass hätte nie einer für möglich gehalten. Es hat schon auch mit der Corona Pandemie zu tun, aber Hauptsache dieser Schritt wurde nun vollzogen.

Am 8. April gab das chinesische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten bekannt, dass Hunde und Katzen nicht mehr zu den Nutztieren gezählt werden, sondern als Haustiere betrachtet werden. Die Liste der Nutztiere umfasst Schweine, Schafe, Hühner, Kühe, Kamele und andere Tiere mehr, womit sich für diese armen Kreaturen natürlich nichts ändert, aber Hunde und Katzen sind nun ausgeschlossen.

Weitere 13 Tierarten, darunter Rentiere, Füchse, Alpakas, Strausse und Fasane fallen demnach unter die neuen Beschränkungen und sind vom Wildtierhandel ausgeschlossen. Nachdem die Corona Pandemie ihren Anfang auf einem Wildtiermarkt in Wuhan nahm, hat China nun als Folge Zucht, Handel und Verzehr von Wildtieren verboten. Alle bisher erteilten Lizenzen seien eingezogen worden. Bereits letzten Monat hatte die regional Regierung in Shenzen den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch verboten.

Soweit es Hunde betrifft, erklären die chinesischen Behörden ihren Schritt mit der Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation, der öffentlichen Sorge und Liebe zum Tierschutz, in dessen Rahmen Hunde als Gesellschafts- und Haustiere angesehen werden und international nicht zu den Nutztieren zählen und somit auch in China nicht mehr als solche gelten.

Tierschützer schätzen, dass jährliche einige 10 Millionen Hunde dem Hundefleischhandel zum Opfer fallen. Insbesondere die chinesischen Tierschützer sehen darin sehr ermutigende Zeichen und hoffen, dass dies zu einem Wendepunkt im Tierschutz führen wird.

Das sind wirklich richtig gute Nachrichten!!! In diesem Sinne, ein schönes, hoffentlich Tierleidfreies Osterfest.

 

 

In Tagebuch veröffentlicht | Kommentare geschlossen