Monatsarchiv: Februar 2018

28.02.2018

Heute ist ein weiterer der Shanghaibuben in sein neues Zuhause gezogen, der liebe Jack. Wir wissen nicht was ihm passiert ist dass er so eine riesen Angst vor kleinen Räumen wie z.B. der Innenraum eines Autos oder einer Transportbox hat. Da Jack aber jeden Tag im Auto mitfahren muss, da sein Frauchen Marisa bei uns arbeitet, haben wir das jetzt anderthalb Wochen täglich geübt. Das einsteigen in die Box, kurzer Moment drin und wieder aussteigen, damit er merkt er kommt da auch wieder raus. In der Hausgruppe bei uns wo Jacky Vormittags mit dabei ist hat er sich bestens integriert und hat Narrenfreiheit.

Der Umzug in die neue Umgebung wurde ihm durch einen lecker gefüllten Kong schmackhaft gemacht, denn Jacky dann auch penibelst gesäubert hat.

Klar ist für das Sensibelchen alles ganz schön anstrengend, aber Marisa geht es langsam an. Nach und nach wird Jacky den Stall, die Pferde und alles was so dazu gehört kenenlernen.

Jetzt schläft der Bub erstmal wie erschossen und hat ganz viel zu verarbeiten. Morgen ist er ja wieder hier und kann sich mit Nauti und Rolo austoben. Das spielt sich alles ganz fix ein, da sind wir sicher.

 

 

 

Und sonst so? Siehe Antwort auf dem Bild. Mehr sage ich dazu nicht ….;-)

 

 

 

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27.02.2018

Juno bellt und jammert verzweifelt die Nächte durch aber es tut sich einfach nichts für ihn. Über 46 000 Menschen haben ihn auf Facebook gesehen, 768 Mal wurde sein Post geteilt aber das ersehnte Zuhause ist nicht in Sicht, seine Menschen haben ihn immer noch nicht gesehen. Was sollen wir noch tun? Die Kälte setzt Juno der eh sehr verfroren ist zu. Auch zwei Mäntel helfen nicht, denn was er braucht ist menschliche Wärme und die Wärme eines Zuhauses. Auch wenn wir mit Juno und seinen beiden Mädels Suki und Lotti mehr Zeit verbringen als mit den meisten anderen, es reicht nicht.

Bei Lotti werden diese Woche die Fäden gezogen. Alles ist bestens verheilt und die süße Maus wäre bereit für ihr neues Zuhause. Nur finden müssen wir es noch. Sie ist wirklich allerliebst, mit allem verträglich und völlig unkompliziert im Umgang. Lotti muss man einfach gerne haben. Los Leute auch dieser Schatz sollte dringend ins Warme, da müssen sich doch nette Menschen finden.

Währenddessen übt Pauli schon mal wie man sich am besten auf einem Sofa räkelt. Das sieht doch schon mal sehr gekonnt aus 😉 Der Bub wird am Donnerstag umziehen und wir freuen uns sehr für ihn.

Auch von Kisha gibt es Fortschritte zu berichten. Sie geht mittlerweile mit spazieren. Sie ist noch sehr ängstlich und hält soviel Abstand vom Menschen wie es die Leine zulässt aber es ist auf jeden Fall ein Schritt vorwärts. Dank einer speziellen Verschlusstechnik die nur das Ferplast Geschirr Ergotrekking aufweist, muss man das Geschirr nicht über den Kopf ziehen und es ist ganz fix eingestellt und geschlossen. Zudem ist das Geschirr ausbruchssicher, was bei Kisha ein Muss ist. Wenn Kisha erst mal unterweg ist macht es ihr auch Spaß, der Mensch am anderen Ende der Leine ist da leider nur notwendiges Übel für sie. Aber mit viel Zeit wird auch das hoffentlich nach und nach besser werden.

 

 

 

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26.02.2018

Natürlich jammern wir hier in Deutschland wie immer auf hohem Niveau wenn man an die vielen Länder denkt, wo im Winter zweistellige Minusgrade zum Winteralltag gehören. Aber für unsere Verhältnisse hier, ist es einfach arschkalt. So langsam sind wir alle wieder aufgetaut und wie immer im Winter bekomme ich die Gedanken an all die unzähligen Tiere in aller Welt nicht aus dem Kopf, die dieser Kälte schutzlos ausgeliefert sind, viele von ihnen hungrig, abgemagert und mit dünnem Fell. Da ist keine weiche, warme Decke, keine Wärmelampe, kein Strohnest in einem warmen Hundehaus. Wie jeden Winter werden viele von ihnen sterben…

Sita die aus Georgien stammt und von dort weitaus strengere Winter kennt freut sich jedenfalls so ein schönes, warmes und gemütliches Zuhause zu haben.

Unsere Russin Thea genießt es ebenfalls sehr jetzt zur Hausgruppe zu gehören und bevorzugt einen der Plätze an den Heizkörpern.

Juno und Darius unsere verfrorensten Buben, haben Pullover plus winddichtem Mantel an während sich die kleine Whoopy standhaft weigert irgend etwas warmes anzuziehen bzw. an zu lassen.

Ihr Kumpel Wouky gehört auch zu den Wetterfesten, ist aber auch mit einem gescheiten Fell ausgestattet.

Ist halt wie bei uns, die einen können es besser ab als die anderen.

Denkt Morgen mal an uns, wenn ihr in euren schön geheizten Büros sitzt 😉

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25.02.2018

Nach der ganzen Aktion vom Freitag mit dem Bambi sollte aber nicht untergehen, dass am gleichen Tag die süße Pepsi in ihr neues Zuhause umgezogen ist. Ihre neue Gefährtin erwartete sie schon schwanzwedelnd und konnte es kaum erwarten, dass Pepsi endlich aus dem Auto stieg. Und dann ging direkt die Post ab. Zwei strahelnd glückliche Hunde, die nach Herzenslust tobten.

Auch mit den Pferden und den Katzen klappt es gut und Pepsi tut mal so, als ob sie schon immer da wäre. Schläft im Korb neben dem  Bett durch und wickelt Zwei- und Vierbeiner um die Pfote.

Die zwei Mädels sind schon jetzt unzertrennlich. Ich würde sagen, besser geht nicht….;-)

 

 

 

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23.02.2018

Wir laufen ja wirklich viel jeden Tag mit den Hunden. Heute war es etwas anders, viel, sehr viel laufen ja, aber nicht mit Hund sondern hinter Hund her.

Alles begann ganz harmlos mit einem Spaziergang mit der Küchentruppe. Röslein schwächelte unterwegs und die Helfer kümmerten sich um Oma Rosi und passten einen Moment nicht auf das Bambi auf. Die Leine hatte den Zug in die falsche Richtung und Bambi gelang es aus dem eigentlich ausbruchssicheren Geschirr zu schlüpfen. Und dann gab das kleine Ding Gummi.

Wir schwerfälligen Zweibeiner haben da im Gegensatz zu dem kleinen, leichten Allradmodell keine Chance. Es gelang uns trotzdem sie immer wieder zu sichten und wir wussten die meiste Zeit wo Bambi war. Nur rankommen lies sie uns nicht. Es ist eine ätzende Situation, die scheue Nase 1 m vor sich zu haben und sie nimmt sogar Lekkerchen aus der Hand aber bei der kleinste Bewegung um ihr die Schlingleine über den Kopf zu streifen macht sie sofort einen Satz und bringt wieder Abstand rein.

Hin und her, quer über die Felder, wir sind schon ganz nahe da scheucht Bambi einen Hasen auf und ist in Sekundenschnelle wieder ewig weit weg. Überquert zweimal die schnell und viel befahrene B 420 dass einem das Blut in den Adern gefriert, weil man Autos kommen sieht und im gleichen Moment weiß, dass man es nicht schaffen kann vor ihr dort zu sein um die Autos anzuhalten.

Eine Weile hält sich Bambi in der Nähe des EWR auf und wir machen prophylaktisch das Tor der Trainingswiese auf, die Beste Entscheidung wie sich eine Stunde später zeigt, als es uns endlich, endlich gelang Bambi auf das gesicherte Geände zu treiben. Was eine Erleichterung als wir das Tor geschlossen hatten und Bambi in Sicherheit wussten. Es dauerte zwar auch dort noch eine geraume Zeit bis wir den kleinen Ausbrecher endlich hatten, aber das war Peanuts im Vergleich zu den mehr als zweistündigen Verfolgungsjagd.

Ja das war mal ein Spaziergang ganz nach Bambis Geschmack. Anschließend erstmal ausgiebig trinken und glücklich einen erschöpften Mittagsschlaf halten…

Danke Bambi, ich habe fertig..

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22.02.2018

Es ist ganz schön anstrengend und macht reichlich müde den ganzen Tag bei der Kälte und heute auch noch mit dem eisigen Wind draussen zu arbeiten. Da würde man sich freuen in der Mittagspause in ein normal geheiztes Haus zu kommen. Würde, ist aber ein Wunschtraum, da im Wohnzimmer die Türen bis auf Nachts immer offen sind. Die Decken die vor den Türen hängen machen immerhin kuschelige 10 Grad drinnen möglich. Unseren Eisbären wie Ghandi, Hank und Nauti ist das völlig wurscht, die sind eh am liebsten draußen und lassen sich wenns geht einschneien… Wir sind zwar auch recht abgehärtet aber so zwischendurch mal ein bisschen warm, ist auch schön. Na jedenfalls bin ich gestern vor der Zeit einfach weggepennt und hab mich unter einer dicken Schicht Decken vergraben.

Im Moment haben wir nette Interessenten für Pauli und Pepsi am Start. Wäre schön, wenn was draus werden würde. Pepsi hatt heute mit der Border Colliehündin Lilly der Interessenten mega Spaß. Die beiden Mädels haben sich gesehen und ab ging die Post. Die wären echt ein Dreamteam zusammen. Also Daumen drücken für das nette Pepsimädchen und natürlich auch für den lieben Pauli.

 

Wer total durchgestartet ist, ist der kleine Timmi. Seine Menschen haben nur noch Herzels in den Augen und es macht sie unheimlich glücklich, dass Timmi es in so kurzer Zeit geschafft hat den Schalter umzulegen. Er scheint geradezu über sich hinaus zu wachsen. Kessy, Timmi und die Katzen verstehen sich super und der kleine Knopf hat sich so schnell an all das Neue gewöhnt, dass es fast unheimlich ist, bedenkt man, dass er vorher nichts kannte und so ängstlich war.

Ein solches Wunder würden wir uns auch für unsere Kisha wünschen, die schon einiges mitgemacht haben muss. Jetzt ist erstmal Vertrauensaufbau angesagt. Sie versucht sich zwar Annäherungsversuchen zunächst zu entziehen, lässt dann aber auch Nähe zu und beginnt sich dabei auch schon zu entspannen. Das wird, wir sind guten Mutes.

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20.02.2018

Das Wichtigste zuerst: Lotti hat die OP gut überstanden und war schon wieder richtig fit, als ich sie heute Nachmittag aus der Praxis abgeholt habe. Die riesige Umfangsvermehrung am Gesäuge war zum Glück eine Zyste, also nichts Schlimmes. Bei der Gelegenheit haben wir sie auch gleich kastrieren lassen. Jetzt ist das Gebambel weg und Lotti fühlt sich gleich besser. Ansonsten ist die Süße fit, Herz ok, Zähne ok und das Blutbild das noch in Arbeit ist, wird hoffentlich auch nur gute Befunde bringen. Jetzt wird sich das Schnäuzchen von der OP erholen und dann suchen wir ein schönes Zuhause für sie wo man sie liebt und achtsam behandelt.

Heute war sogar zwischendurch mal Sonne so dass Christian unsere drei Neuzugänge vom Sonntag fotografieren konnte. Schaut mal rein, es sind wieder wunderschöne Bilder dabei, die einem direkt ins Herz springen.

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Pepsi

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  April 2017
Herkunft:  Georgien
In Wörrstadt seit:  18.02.2018
Schulterhöhe/Gewicht:  40 cm / 13 Kg
Rasse:  Border Colliemischling

 

 



					
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Kisha

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert: Ja
Geburt: Mai 2016
Herkunft:  Georgien
In Wörrstadt seit:  18.02.2018
Schulterhöhe/Gewicht:  57 cm / 19 Kg
Rasse:  Kishu Inu

An meinem Blick sehr ihr, dass ich vorher nicht gut behandelt wurde und Menschen gegenüber noch recht zurückhaltend bin, bei Männern deutlich mehr als bei Frauen. Ich bin aber von gutmütigem Wesen und lasse mich durchaus auch anfassen und streicheln.

Durch mein Schlappohr war ich zur Zucht nicht zu gebrauchen und wurde rausgeschmissen. Kishu Inu deutet auf die Region hin, aus der meine Rasse stammt, die in Japan beheimatet ist. Im Gegensatz zu meiner Rassebeschreibung bin ich sehr sozial und verspielt mit anderen Hunden. Meine Hundekumpels Roli, Selma und Cheeky helfen mir sehr fröhlicher und entspannter zu werden, deshalb wäre ein Zuhause mit vorhandenem Hundekumpel das Beste für mich.

Grundsätzlich sollten meine neuen Menschen ruhig, geduldig und einfühlsam sein, damit ich Vertrauen fassen kann. Ich habe in Georgien auf einer Pflegestelle zusammen mit anderen Hunden und auch Katzen gelebt, weiß mich also im Haus zu benehmen. Eine ruhige, ländliche Wohnlage wäre schön, da ich mich allzu viel Trubel und sehr belebte Umgebung eher ängstigen.

Mehr zu mir, wenn mich die Wörrstädter besser kennengelernt haben.

 
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Cheeky

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  April 2017
Herkunft:  Georgien
In Wörrstadt seit:  18.02.2018
Schulterhöhe/Gewicht:  derzeit 53 cm / 15 Kg
Rasse:  Mischling

Wie mein Name schon sagt bin ich ein freches, fröhliches und aktives Hundemädchen. Ich liebe das gemeinsame Spiel mit meinen Hundekumpels. Ich habe die letzten fünf Monate in Georgien auf einer Pflegestelle verbracht, wo man gut für mich gesorgt hat. Ich liebe Kinder und andere Hunde, Katzen oder andere Kleintiere sollten allerdings nicht in meinem neuen Zuhause leben.

Ich bin gut zu Pfote, meine neuen Menschen sollten also keine reinen Sofahocker sondern aktive Menschen sein, die gerne in der Natur unterwegs sind. Auch ein Hundekumpel im neuen Zuhause würde mir Freude machen.

Mehr zu mir wenn die Wörrstädter mich besser kennengelernt haben.

 

 

 

 



					
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