Monatsarchiv: April 2021

29.04.2021

Gestern Abend war alles gegen uns, zeitweise kein Internet, AOL völlige Fehlanzeige, das Kabel um die Bilder direkt auf den Compi zu übertragen kaputt… also Tagebuch Sendepause. Heute spielt alles mit, also los:

Die Umzugswelle rollt wieder „durchs“ Tierheim und so kam unser Loopi zu einer neuen Freundin, nämlich der Nikolina. Amira hatte ja viel Zeit investiert um Loop so richtig rumtoben und spielen bei zu bringen. Nikolina profitiert jetzt davon und die beiden sind nicht nur sehr höflich und freundlich miteinander sondern haben auch jede Menge Spaß.

Als nächstes verließ Amy die Mädels Gang und zog zu Gwenny, Lars und Xabi um. Gwenny hat die Oberaufsicht, ist aber nicht so arg streng 😉 auch wenn Amy ihr laufend ihr Bett nach draußen zerrt…

Und dann gibts noch eine neue Männer WG bestehend aus Ramon, Addi, Najoh und Stan. Anfangs gab es leichte Verständigungsschwierigkeiten, da Najoh als Nordischer anders spielt als es Ramon und Addi praktizieren. Aber inzwischen hat man sich ausgetauscht und weiß den jeweils anderen besser zu nehmen und einzuschätzen.So haben alle wieder was gelernt, was ja nie schadet.

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27.04.2021

Für Gwenny und Libra begann der Tag nicht so doll, nämlich ohne Frühstück, da beide Tierarzttermine hatten. Gwenny hat einen Mammatumor der operiert werden muss, da eine Vermittlung sonst aussichtslos ist. Die Lunge wurde geröngt und Blut abgenommen. Gwenny war sehr tapfer und hat alles brav mitgemacht. Die Lunge ist ok, jetzt warten wir mal die Blutergebnisse ab.

Bei Libras Augenuntersuchung war eine Zilie fesgestellt worden. Das ist eine Art Wimper, aber sehr hart und stachelig, die aus dem inneren Lidrand wächst und dadurch das Auge permanent reizt. Der Störenfried musste weg und heute war es soweit. Libra trägt jetzt bis alles abgeheilt ist einen Optivisor, damit sie sich nicht am Auge scheuern oder kratzen kann. Gut findet sie das Ding nicht aber es ist allemal besser als ein großer Plastiktrichter und sie wird sich hoffentlich bald daran gewöhnen.

Dundee hat sich erstaunlich schnell an seine neuen Lebensumstände gewöhnt. Innerhalb von wenigen Tagen haben sich alle Anfangsschwierigkeiten in Wohlgefallen aufgelöst. Der Bub läuft jetzt die Treppe, springt von alleine ins Auto und bewegt sich inzwischen frei und entspannt im Haus. Auch die gemütliche Schlafkudde hat er entdeckt und angenommen. Was für eine riesen Leistung für einen Hund der das alles nicht kannte, Chapeau, natürlich auch dem Frauchen, die die richtigen Hilfestellungen gegeben hat. Die Huta in der Dundee drei Tage die Woche ist, fand er total Klasse. So viele nette Spielkumpels, da ist er in seinem Element und hat sich direkt wohlgefühlt. Dundee freut sich schon, dass er Morgen wieder dort sein darf. Siehts du Dundee, frei nach Marius Müller-Westernhagen – „Leben ist gar nicht so schwer“ 😉

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26.04.2021

Franny verdaut ihre Beute immer noch und der Output ist nach den Unmengen gefutterten Diebesgutes enorm. Sie ist immer noch satt, das merkt man daran, dass keinerlei Reklamationen kommen, obwohl nur übersichtliche 10 kleine Pellets zu den Futterzeiten in ihrem Napf sind. Franny hat sich definitiv den Traum erfüllt, der viele Hunde umtreibt, endlich mal so richtig papp satt sein 😉

Den Traum vom satt sein, träumen auch unsere zwei Neuzugänge vom Samstag. Die beiden Bulgis waren angefahren worden und wurden liegen gelassen. Zum Glück wurden nette Menschen auf sie aufmerksam und brachten sie in eine Tierklinik, wo sie operiert und aufgepäppelt wurden.

Der zierliche, dreijährige Targo hatte einen Oberschenkelbruch. Inzwischen ist alles gut verheilt und der Bub läuft wieder wie eine kleine Nähmaschine. Bis er wieder ganz normal belastbar ist wird es noch etwas dauern aber er ist mobil, bewegungsfreudig und schmerzfrei, das ist die Hauptsache. Targo ist ein schamloser Menschenbenutzer und schmeisst sich ordentlich ran 😉

 

Der einjährige Stan ist ein eher ruhiger Vertreter. Er hatte das linke Vorderbein gebrochen. Auch bei ihm ist nach der Op alles gut verheilt und er läuft ohne Probleme. Stan ist ein freundlicher Bub, der froh wäre, wenn er endlich mal wo endgültig ankommen dürfte.

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25.04.2021

Auf diesen Bildern war Frannys Welt noch in Ordnung. In der Sonne fläzen, auf der Wiese rumflitzen, alles super.

Am frühen Abend, so ne halbe Stunde vorm füttern, hat die Küchenbande das Kindergitter überwunden und entdeckt, dass die Tür zur Futterküche nicht zu war…. Schlaraffenland…. Franny ist einer von den Hunden, „ich hab Hunger oder mir ist schlecht“. Heute Abend war dann letzeres der Fall, denn sie hatte sich derartig den Wanst mit Juniorfutter vollgehauen, dass die letzten vier Stunden die Beute portionsweise wieder rausflog, war einfach zuviel… Jetzt liegt sie ermattet auf ihrem Hundebett und wollte nicht mehr fotografiert werden und sich einfach in Ruhe ihrer Übelkeit hingeben. Aber ich bin sicher, bei der nächsten Chance wird sie es genauso wieder machen.

 

Am Wochenende hatten wir einen Termin mit einer Familie, die auf der Suche nach einem Hund waren. Der Richtige war zwar nicht dabei aber der kleine Sohn der Familie machte uns trotzdem ein ganz besonderes Geschenk: Er spendete die 3 Euro, die er von der Zahnfee bekommen hatte. Er war selbst auf die Idee gekommen und wir waren hin und weg. Danke kleiner Mann, das war sehr berührend.

Wo einmal ein Wörrstädter gelebt hat, zieht meistens wieder ein Wörrstädter ein. Eine unserer langjährigen Unterstützerinnen hatte ihre beiden Wörrstädter, Elmo und Elsa, nach 12 gemeinsamen Jahren innerhalb von acht Monaten verloren. Die Trauer war groß aber ohne Hund ist es halt auch kein Leben und so war sie die letzten Wochen ein häufiger und gern gesehener Gast bei uns. Natürlich hat sie ihr Herz verloren und als Nummer 1 zog am Freitag Dundee bei ihr ein.

Dundee ist ein mega netter Bursche, sehr sozial, draußen immer freundlich und entspannt aber drinnen sein fand er dann ziemlich gruselig, weil völlig ungewohnt. Übers Laminat zu laufen bereitete Dundee echt Probleme, also wurde alles mit Decken ausgelegt. Da die Treppen im Haus hochtragen auf Dauer keine Option ist, haben die beiden fleissig geübt und inzwischen gehts schon ganz gut mit dem Treppen laufen. Dundee hat sich merklich entspannt und beginnt sich an das häusliche Leben zu gewöhnen. Das wird Großer, nur Mut. Wenn Dundee sich eingelebt hat, wird Nummer 2 einziehen, ihr dürft gespannt sein, wer es ist 😉 Willkommen in der Zivilisation lieber Dundee, wirst bald merken, dass das gar nicht so übel ist und auch viele Vorteile hat…

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23.04.2021

Wir Tierheime überleben weil es Menschen gibt die es gut mit uns meinen, Menschen die gerne geben und uns uneigennützig unter die Arme greifen. Z.B. die Physiotherapiepraxis Renè Rutsch in Stadecken-Elsheim sind solch wundervolle, tierliebe Menschen. Renè Rutsch spendierte uns eine ganze Palette – 39 Sack Hundefutter à 18 Kg. Das ist richtig viel und sorgt eine ganze Weile für satte Hunde. Wir und unsere Schützlinge sagen ganz, ganz lieben Dank für diese mega Futterspende!!!

 

Da staunt das Boramädchen, Kumpel Shin ist plötzlich nur noch die Hälfte. Frühjahr ist Fellwechselzeit, die meisten Hundebesitzer können ein Lied davon singen. Shin war not amused hat es aber brav geschehen lassen und fühlt sich jetzt bestimmt wohler.

Dass sich die süße Oma Yuna wohl fühlt und sehr entspannt ist, ist nicht zu übersehen. Das ist doch das richtige Bild zum Wochenende. Für uns wird aus faulenzen wie immer nix draus aber ihr könnt euch ja von der gelassenen Dynamik animieren lassen 😉

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22.04.2021

Manche mögen uns belächeln, manche uns für verrückt erklären, aber wir sind überzeugt, ein Hund braucht ein Kopfkissen. Wenn ihr das anders seht, sollte das aber letztlich kein Vermittlungs-Hinderungsgrund sein 😉

Vor 20 Jahren kam der 13 Jahre alte Hubi zu uns. Ein deutscher Hund, der sein Leben an 1 m Kette auf dem blanken Hofpflaster gefristet hatte. Keine Hütte, überhaupt nix. Er hatte noch nie im Haus gelebt und doch lief er bei uns direkt rein und steuerte sofort auf den Korb zu den ich für ihn vorbereitet hatte. Hubi legte den Kopf aufs Kopfkissen und schnaufte ganz, ganz tief. Diesen rührenden Moment werde ich nie vergessen.

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21.04.2021

Vor acht Monaten gab ich diesem jungen Samoyedenbub in Shanghai das Versprechen, dass er zu uns kommen darf.

Da durch Corona keine Flüge gingen und durch Einreise- und Quarantänebestimmungen auch keine Flugpaten zu finden waren, hieß es warten. Jetzt endlich gelang es der Shanghai Animal Rescue Flugpaten zu finden und heute Morgen kam der Bub bei uns an. Groß ist er inzwischen geworden. Najoh haben wir ihn genannt, (eingedeutschte Schreibweise, damit ich die vielen Sonderzeichen nicht immer schreiben muss) das heißt auf kantonesisch Sahne und es gibt keinen besseren Namen, für das Sahneschnittchen 😉 Herzlich Willkommen Hübscher.

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Nǎiyóu(Najoh)

Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Geburt: April 2020
Herkunft: Shanghai
In Wörrstadt seit: 21.04.2021
Schulterhöhe/Gewicht: 58 cm / 30 Kg
Rasse: Samoyede

Mein Name bedeutet auf kantonesisch Sahne und da ich ein echtes Sahneschnittchen bin, könnte ich keinen passenderen Namen haben.

Ich wurde mit wenigen Monaten ausgesetzt, hatte aber das riesen Glück von der Shanghai Animal Rescue aufgenommen zu werden. Wegen Corona und Einreisebeschränkungen nach China gab es keine Flugpaten und so verging ein dreiviertel Jahr bis ich nun endlich reisen konnte. Ich habe diese Zeit auf einer liebevollen Pflegestelle verbracht und konnte so schon vieles für mein zukünftiges Leben in einer Familie lernen.

Ich bin ein Sonnenschein von einem Hund, immer gut drauf, gutmütig und freundlich. Ich liebe andere Hunde, habe ein sehr gutes Sozialverhalten und bin sehr verspielt mit Kumpels wie auch Spielzeug. Ich hätte gerne ein Zuhause mit Hundekumpel, am liebsten auch einen Nordischen, denn die haben die gleiche Art zu spielen wie ich.

Ich bin mit Menschen aufgeschlossen und suche gerne Nähe, auch mit Kindern komme ich gut zurecht. Ich kann stundenweise alleine bleiben, fahre im Auto mit und laufe ganz vernünftig an der Leine. Ich bin Rassetypisch nicht ganz ohne Jagdtrieb, Vögel finde ich besonders spannend. Wenn ihr Lust habt mich kennenzulernen ruft die Wörrstädter an.

In Zuhause gefunden 2021 veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Frau Schwarz

Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Geburt: 2013
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 04.04.2021
Schulterhöhe/Gewicht: 65 cm / 30 Kg
Rasse: Neufundländermischling

Info kommt demnächst…

In Zuhause gefunden 2021 veröffentlicht | Kommentare geschlossen

Claire

Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Geburt: 2013
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 04.04.2021
Schulterhöhe/Gewicht: 57 cm / 25 Kg
Rasse: Border Collie

Claire muss schon viel mitgemacht haben, denn sie braucht viel Zeit sich fremden Menschen zu öffnen. Sie ist grundsätzlich verträglich und auch verspielt mit anderen Hunden, auch wenn sie anfangs unsicher ist und auch hier etwas Zeit braucht sich zu gewöhnen. Grundsätzlich tut sie sich nicht leicht mit Neuem und braucht Menschen mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihr die Zeit geben die sie braucht, ohne etwas von ihr zu erwarten. Sie kann stundenweise alleine bleiben und weiß sich im Haus zu benehmen.

In Gnadenbrothunde, Gruppe 21 veröffentlicht | Kommentare geschlossen