Mit unserem Tagebuch möchten wir euch einen kleinen Einblick in den ganz normalen Wahnsinn des Tierheimalltags, unsere Arbeit und Erlebnisse geben. Ihr könnt Freude und Trauer mit uns teilen und seid so einfach ein bisschen mittendrin und bei uns und den Hunden.

10.06.2018

Unser Caio ist wieder glücklich, denn er hat wieder Kumpels. Alleine war alles doof auch wenn es nur zwei Tage waren, nun kann der Schatz wieder lachen. Wir brachten Caio heute mit Zar und Paula zusammen und die drei Großen mochten sich direkt. Paula war begeistert von dem Bollerkopp und auch Zar freute sich offensichtlich. Klickt euch mal durch die Galerie und schaut euch das Kennenlernen an. Was haben wir für tolle Hunde!!!

 

 

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18.06.2018

Es ist ein gutes Gefühl, dass so viele Menschen die vor vielen, vielen Jahren einen Hund von uns adoptiert haben, sich wieder an uns wenden, wenn das alte Familienmitglied gestorben ist. So auch die Familie von Coony, dem lustigen Hundebub mit dem Waschbärschwanz. Nun mit 13 Jahren mussten seine Menschen ihn Krankheitsbedingt schweren Herzens gehen lassen.

Wenn man 30 Jahre mit Hunden gelebt hat, sie ein fester, geliebter Bestandteil der Familie und des Lebens waren, dann geht es nicht ohne. Und deshalb durfte heute die sanfte Mali dort in ein wunderschönes Zuhause bei lieben Menschen einziehen. Der riesen Naturgarten, das Haus alles atmet die Liebe zu jeglicher Kreatur, ob Vögel, Eichhörnchen, Eulen und vielem mehr.

Mali, jetzt Ella, hat den Umzug weitaus besser gemeistert als gedacht. Die Rute oben, beständig wedelnd, sich zwischendurch Streicheleinheiten und Lekkerchen abholend, erkundete sie Haus und Garten und lief sogar die Treppe nach oben. Das weitere Vorgehen bezüglich der Herzwurmbehandlung ist genauestens abgesprochen und wird von uns und den behandelnden Tierärzten eng begleitet. Wie man sieht hat sich die kleine Dame schon häuslich eingerichtet. Süße, du hast dich ganz schnell hier in das Herz von uns allen geschlichen und deinen neuen Menschen ging das nicht anders. Du hast ein wundervolles Leben vor dir, das du sehr genießen wirst. Wir freuen uns so für dich und hoffen, dich auf unseren Festen wiederzusehen. Bis dahin lass es dir einfach so richtig gut gehen.

 

 

 

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17.06.2018

Es war schon immer so. Mal dümpeln die Vermittlungen so vor sich hin und es tut sich wenig bis nix und dann plötzlich geht wieder der Punk ab. Alleine 10 Anfragen für Bella, die mit ihrem hübschen Aussehen alle anzieht. Aber die Süße hat bereits ihre Familie gefunden und zieht nächsten Samstag um.

Aber es haben uns noch zwei Schnuten dieses Wochenende verlassen. Zum einen  der liebe Moritz. Die Familie war letzte Woche schon zum Kennenlernen da und gestern war noch die Zusammenführung mit dem Border Collierüden der Tochter. Alles lief prima und so ist Christian anschließend mit Moritz im Auto direkt ins neue Zuhause hinterher gefahren. Nach einer Stunde erkunden der neuen Umgebung fiel Moritz in Tiefschlaf, ist schon ganz schön anstrengend so ein Umzug. Die erste Nacht war ruhig und alle fühlen sich wohl miteinander. Viel Spaß im neuen Leben Hübscher, du hast nach einer harten Kindheit so einiges an Schönem nachzuholen und dass das gelingt, dafür werden deine neuen Menschen schon sorgen.

Wir hatten es ja schön öfters davon. Manche Menschen trauern ewig um ihren verstorbenen Hund und für andere ist die plötzliche Leere unerträglich und es geht nicht ohne Vierbeiner. Zu letzteren gehören Mias Menschen. Nach acht gemeinsamen Jahren verlor das ehemalige Wörrstädter Mädchen Mia am Freitag den Kampf gegen den Krebs und ging 13 jährig über die Regenbogenbrücke. Ihre Menschen haben viel Liebe zu geben und deswegen sollte möglichst rasch ein neuer Hundekumpel einziehen.

Die Wahl fiel auf Heidi, die es den Menschen mit ihrem fröhlichen Wesen alles andere als schwer machte sie sofort ins Herz zu schließen. Und so fuhr Christian auch heute nach dem Kennenlerntermin direkt mit dem Moppelchen ins neue Zuhause. Als ehemalige Vermehrerhündin war Heidi nicht vom Leben verwöhnt aber dank ihrer unerschütterlichen positiven Lebenseinstellung hat ihr das alles nichts anhaben können.

Heidi weiß wie man das Beste draus macht und hat sich sofort eingefügt und fallen lassen. Was für ein großes Glück, wenn ein Hund das so kann. Wer jetzt natürlich mega traurig ist, ist ihr Kumpel Caio. Die beiden haben sich wirklich sehr gemocht, aber so ist das Leben. Wir werden sehen, zu wem unser Großer passt und hoffen, dass er dann wieder etwas glücklicher aus den Augen schaut und nicht mehr so Herzerweichend heult und nach seiner Heidi ruft. Wird schwer für ihn denn anderen Hunden gegenüber war er bisher immer völlig neutral, nur seine Heidi mochte er auf den ersten Blick. Ich weiß, jetzt werden wieder einige sagen, warum habt ihr dann nicht versucht sie zusammen zu vermitteln. Weil das einem 6er im Lotto gleich käme und es viel schwieriger ist für Caio das richtige Zuhause zu finden. Warum soll Heidi darunter leiden und unnötig lange im Tierheim sitzen? Zudem ist Heidi sehr agil und Caio das Gegenteil, auch dem muss der neue Mensch Rechnung tragen. Also, es ist wie es ist und wir denken das ist völlig ok so. Heidi hat ihre Deckelchen gefunden und Caios Menschen werden noch kommen.

 

 

 

 

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15.06.2018

Die Tierarztpraxis war begeistert von dem freundlichen Romeo, der total brav war, obwohl er zweieinhalb Tage in einem Käfig sitzen musste. Er ist wirklich ein außergewöhnlich lieber Bub und hat sich riesig gefreut, als er heute wieder nach Hause durfte. Romeo muss aber auch nach der Behandlung die nächsten vier Wochen stark in seiner Bewegung eingeschränkt werden, um nicht eine Thrombose und Embolie zu riskieren. Bis auf Schmerzen im Rückenbereich wo die Spritzen tief in die Rückenmuskulatur verabreicht wurden, gehts ihm gut. Die sanfte Mali, die ja mit ihm zusammen aus Bulgarien gekommen war, leistet ihm jetzt Gesellschaft. Auch Mali wird sich  in drei Wochen der gleichen Prozedur unterziehen müssen, da auch sie Herzwurmpositiv ist.

Unser Hampi heißt bis jetzt immer noch Hampi. Er scheint ein Männerhund zu sein, jedenfalls tut er sich mit der Kontaktaufnahme bei Männern deutlich leichter. Insgesamt ist er noch sehr zurückhaltend und nicht sehr vertrauensselig. Käse kann ihn allerdings doch ganz schnell von der Ungefährlichkeit einer Person übezeugen, zumindest solange sie ihm das leckere Zeug serviert. Zu Christian der ihn bisher hauptsächlich betreut, hat Hampi schon einen guten Draht aufgebaut und spielt auch schön mit ihm. Wenn mehrere fremde Menschen da sind, findet Hampi das noch ziemlich gruselig und hält sich völlig zurück. Es wird geraume Zeit dauern, dass der Bub wirklich auftaut, sein Misstrauen sitzt tief und am wohlsten fühlt er sich in seiner Höhle im Hundehaus.

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13.06.2018

Die Ansicht dass es schwarze Hunde schwerer haben ein Zuhause zu finden, ist ja weit verbreitet. Wir zumindest können das nicht bestätigen, im Gegenteil. Das Verrückte ist, dass bei uns weiße Hunde viel länger brauchen, um ihre Menschen zu finden. Sei es drum, ändern können wir es nicht. Und weil es bei uns eben anders ist, ist heute nach nur drei Wochen die schwarze Melly in ihr neues Zuhause umgezogen.

  Das nette georgische Mädel wohnt jetzt quasi bei uns um die Ecke und hat es ganz fein getroffen. Ihr neuer Papa ist immer Zuhause und der Neffe hat eine nette Hundekumpeline, die Melly auch schon kennengelernt hat. Den Teich im Garten fand die Süße gleich prima und nach der Erkundung des neuen Heims hat sich Melly erstmal ein Schläfchen genehmigt. Siehst du Hübsche, es lohnt sich immer zu kämpfen. Warst dem Tod näher als dem Leben und hattest das Glück, dass dich Menschen fanden, die um dich kämpften und dir neuen Lebensmut- und Kraft gaben. Und nun startest du in dein neuen Leben und wir sicher, dass es viel Glück und Freude für dich bereit hält. Manchmal ist das Leben doch fair…

Den Eindruck hatte unser geliebter Romeo heute so ganz und gar nicht. Es ging zum Tierarzt, eigentlich kein Ding, denn normalerweise fährt man ja nach der Behandlung wieder zusammen nach Hause. Romeo allerdings musste da bleiben, weil er Heute und Morgen seine Herzwurmbehandlung bekommt und zunächst ganz ruhig und unter Aufsicht gehalten werden muss. Ich hätte was drum gegeben, wenn ich ihm hätte erklären können, warum er zweieinhalb Tage beim Tierarzt in einem Käfig bleiben muss. Sein trauriger Blick sprach Bände aber wir können ihm das leider nicht ersparen. Spatz am Freitag ist der Spuk vorbei und du bist wieder bei uns. Halt durch, wir denken ganz fest an dich.

 

 

 

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12.06.2018

Am 26.08.2017 zogen die beiden knapp fünfmonatigen Schwestern Patsy und Pixie bei uns ein. Völlig panisch, wie traumatisiert wenn es um den Umgang mit Menschen ging, nur auf der Flucht, an anfassen oder sich nähern war lange nicht zu denken. Die Lebenserfahrene Schäferhunddame Asta war uns bei der Resozialisierung der beiden Mädels eine große Hilfe, so wie später auch Yuri und all die anderen Hunde, mit denen wir die beiden nach und nach vergesellschafteten.

Aus den beiden Lütten wurden hübsche junge Mädels, hier zusammen mit Bonny (Mitte), die zwar nach wie vor sehr schreckhaft waren aber eine große Lebensfreude entwickelten. Vor knapp zwei Monaten gings es dann nach intensivem Vertrauensaufbau ans Geschirr anziehen, an der Leine laufen und spazieren gehen. Die Voraussetzungen für eine Vermittlung waren geschaffen.

Wenn sich Interessenten meldeten, dann immer nur für Patsy, klar, denn bei ihr war eindeutig zu erkennen, dass sie ein Gos ´d Aturamischling also catalanischer Hütehundmischling ist. Pixie ist optisch “nur ein Mischling” – wobei wir wieder beim gestrigen Thema wären…

Tja und nun ist unsere Süße Wienerin geworden. Ihre neuen Menschen hatten einen Pastor Catalanmischling so wie Patsy, auch Anfangs sehr scheu und schreckhaft und hatten einen langen gemeinsamen Weg auf dem sie mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zu einem wunderbaren Team zusammengewachsen sind. Sie sind Menschen die sich über die kleinen Fortschritte freuen können und dankbar dafür sind. Gestern war der Tag des Umzugs. Patsy überstand die lange Fahrt nach Wien besser als gedacht, hat die erste Nacht im neuen Zuhause ruhig geschlafen und folgt ihrem neuen Frauchen auf Schritt und Tritt. Als sie heute Morgen im Garten Wäsche aufhängte, spürte sie, dass Patsy ihr die Nase in die Kniekehle drückte 🙂 Näher dran ging nicht.

Patsy haben wir nun also “unter der Haube”. Wir hoffen sehr, auch für Pixie so ein gutes und geeignetes Zuhause zu finden. Auch sie hat sich wunderbar entwickelt und ist bereit für den neuen Lebensabschnitt in einer Familie. Ihre Menschen müssen sie jetzt nur noch sehen und finden…

 

 

 

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11.06.2018

Ein gutes Jahr ist unser lieber Yuri jetzt schon bei uns, nachdem er wegen Krankheit seines Frauchens zurück gegeben wurde. Ein Jahr in dem er sich ganz wunderbar entwickelt hat. Jeder der ihn kennenlernt schliesst Yuri gleich ins Herz. Nutzt ihm leider so gar nix, denn in dem einen Jahr hat Yuri noch nicht einen ernsthaften Interessenten gehabt.

Seit einem Jahr ist Yuri auf der Seite der Schnauzernothilfe. Ich telefoniere regelmäßig mit der dort engagierten Tierschutzkollegin , die immer wieder nachfragt, ob sich schon was für den netten Senior getan hätte. Letzte Woche bestätigte sie mir, dass Yuri schon lange ein Zuhause hätte wäre er reinrassig. Das ist zum ko….. aber genau das ist der Punkt. Als wir letztes Jahr nach einem Todesfall eine 13 jährige, total klapprige und hinfällige, reinrassige Riesenschnauzerhündin aufnahmen hatte das alte Mädel über die Schnauzernothilfe in 3 Tagen ein gutes Zuhause gefunden, wo sie ihre letzte Zeit verbringen durfte.

In der Regel finden alte Rassehunde, selbst in schlechtem Zustand nochmal ein Zuhause, Ausnahme sind alte Schäferhunde, da wird die Luft schon wieder sehr dünn. Ich verstehe das einfach nicht und mir tut das in der Seele weh. Nicht der Charakter zählt, sondern die Rasse. Als ob nicht alle ein gutes Zuhause verdient haben. Aber was hilfts, das Leben ist nicht fair und Glück zu haben heißt leider viel zu oft einer Rasse anzugehören und nicht nur ein Mischling von Rasse X zu sein. Für uns bist du unser Yuri und wir lieben dich von ganzem Herzen. Aber genau deshalb wünschen wir dir so sehr endlich wieder ein richtiges Zuhause. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man….

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10.06.2018

Es gibt Hunde die haben einen Blick als läge die ganze Last der Welt auf ihren schmalen Schultern. So wie Hampi, den wir gestern bei uns aufgenommen haben. Hampis Geschichte ist nicht alltäglich.

Geboren wurde er im September 2014 in Indien. Für viele Tiere ist das ein ganz schlechtes Karma, so auch zunächst für ihn. Aber das Blatt sollte sich wenden. Eine deutsche Touristin saß in einem Bus der gerade in der indischen Stadt Hampi hielt. Sie sah durchs Fenster wie Kinder einen Welpen als Fussball benutzten und ihn durch die Gegend kickten. Die Frau tat was wohl die allermeisten nicht getan hätten, sie verlies sofort den Bus, lies ihre Reise Reise sein und rettete den Welpen. Nachdem Hampi geimpft und alle Formalitäten erledigt waren, nahm sie ihn mit zurück nach Italien wo sie lebt.

Die Frau hat ein großes Herz für jegliche misshandelte ungewollte Kreatur und so tummeln sich bei ihr Hunde, viele Katzen, Ziegen, Schafe, ein zu groß geratenes Schwein, Hasen und und und. Hampi kam mit allen gut aus nur rennenden Zicklein konnte er nicht wiederstehen, die hatte er zum fressen gerne. Tja was nun. Hampi kam zunächst an die Kette, keine gute Idee. Ok, dann eben ins Haus, aber allein eingesperrt sein wollte Hampi auch auf keinen Fall. Die Nachbarn der Frau, ein Ehepaar das schon seit gut 15 Jahren Wörrstädter Herdenschutzhunden ein wunderbares Zuhause gibt, dachte sie fragen mal uns, ob wir den Buben nicht aufnehmen könnten. Ja können wir und so ist Hampi nun bei uns.

Er ist ein indischer Windhundmischling, hoch sensibel und im Moment noch sehr verunsichert. Menschen sind noch nicht seine bevorzugten Sozialpartner aber bevor wir ihn mit anderen Hunden vergesellschaften möchten wir erstmal einen Zugang zu ihm bekommen. Futtern tut er schon mal mit grossem Appetit und nach und nach wird er merken, dass es das Karma gut mit ihm meint. Wir haben Zeit und wir haben Geduld und ich bin sicher es kommt der Moment wo Hampi loslässt und lockerer wird. Zu einem neuen Leben gehört auch ein neuer Name, aber dazu müssen wir ihn erst besser kennenlernen, um zu wissen was zu ihm passt und ihm gerecht wird. Dann beginnen wir mal unseren gemeinsamen Weg lieber Hampi…

Und da man mit guten Nachrichten in die neue Woche starten soll, gibt es noch zwei Bilder von Ghandis heutiger Ausfahrt mit seinem Rolli 🙂

 

 

 

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09.06.2018

Das Wichtigste zuerst, Ghandi hatte sich schon im Laufe des gestrigen Tages wieder soweit berappelt, dass er alleine aufstehen konnte. Auch heute war er für seine Verhältnisse wirklich gut beieinander und hat Isas Akkupunktur sehr genossen. Vor einer Stunde begann hier bei uns das Gewitter und ich suchte Ghandi, der am liebsten draußen liegt. Ich fand ihn unter dem Wallnussbaum, lang ausgestreckt. Regen, Donner, Blitze, keine Regung, mir fiel das Herz in die Hose… Die alten Bären hören ja nicht mehr viel und schlafen derartig tief und atmen oft so flach dass man wirklich im ersten Moment denkt, sie sind nicht mehr… Ich stups ihn an. Ghandi macht die Augen auf, gähnt und geht dann mit mirs ins Haus. Oh Mann, Großer mach das bitte nicht so oft mit mir…

Ich hatte euch ja erzählt, dass wir mit unserem Kaustand heute auf der ersten Hunde Weinwanderung vertreten sein werden. Marisa, Inge und Heiko machten sich früh nach Bechtheim auf, bauten das Pavillon und den Stand auf, denn um 10.00 hieß es sollte alles fertig sein. Klar, kein Problem. Also um es kurz zu machen, wir und die anderen Aussteller waren da, Gäste waren leider an zwei Händen abzuzählen.

Um das mal bildlich darzustellen:

Bild 1 aufgenommen um 12.50

 

 

 

 

 

 

Bild 2 aufgenommen um 15.38

 

 

 

 

Ui, ja da tobte der Bär…. Es ist ja gut wenn man eine Idee hat und die dann umsetzt. Aber ich kann doch keine Weinwanderung anbieten und dann ist nicht ein einziger Stand auf der 6 km langen asphaltierten Strecke, kein Schatten, kein Planschbecken nix, dass sich die Hunde oder natürlich auch die Menschen mal hätten erfrischen können. Da sind die Menschen in Rheinhessen wo ja wirklich viele Weinwanderungen veranstaltet werden, wirklich besseres gewohnt. Werbung Null, lediglich Facebook, die Landfrauen die Berge von leckerem Kuchen gebacken hatten, werden im hintersten Eck versteckt, dass sie auch ja keiner findet…nee nur ne Idee haben reicht nicht, organisieren sollte man schon auch können. Würde sagen, nice try, mehr aber auch nicht. Na jedenfalls haben wir immerhin noch 120 Ocken Umsatz gemacht, die meisten anderen haben keinen Cent verdient. Der Platz auf dem die Aussteller standen war auch noch mit einer Barke abgesperrt. Die Anregung diese zu entfernen wurde abgelehnt, man hatte Angst zugeparkt zu werden. Wovon träumen die Nachts??? Zum Glück haben sich unsere tapferen Mädels nicht die Laune verderben lassen und es sich bei Weinschorle und Kuchen gut gehen lassen. Aber mit Sicherheit wird keiner der Auststeller die dabei waren zucken, sollte nächstes Jahr eine zweite Hunde Weinwanderung stattfinden.

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08.06.2018

  Ömchen und Tessi sagen ein ganz großes Dankeschön an unsere liebe Tierschutzfreundin und Unterstützerin P.M., die für die beiden Oldies jeweils eine Windelhöschen-Großlieferung an uns geschickt hat. Jetzt sind für eine lange Weile trockene Nächte garantiert. Tessis Höschen nehmen 600 ml Flüssigkeit auf. Ihre Windel ist Morgens so voll und schwer, dass sie ihr glatt vom Bobbes rutscht wenn sie Morgens aufsteht… Machen also einen guten Job die Teile.

Jeder der einen oder mehrere oder wie wir ganz viele alte Hunde hat kennt das. Irgendwann wird alles immer beschwerlicher und man sieht das Ende des Weges unerbittlich nahen. Innerlich fleht man, dass sie sich nochmal berappeln, dass es noch einen Aufschub gibt. Heute Morgen hat uns unser großer alter Mann Ghandi einen fürchterlichen Schrecken versetzt, er konnte kaum noch aufstehen und ist hinten gleich wieder zusammengesackt. Mit seinen 48 Kilo ist der Bub kein Hündchen was man mal eben so mit einer Hand hochhebt. Wir haben ihm dann erst mal eine Hebe- und Tragehilfe aus Neopren angezogen und über den Tag hat sich Ghandi tatsächlich wieder soweit berappelt, dass er wieder alleine rumgetappelt ist. Das sind so schreckliche Momente. Ja wir wissen, dass unser toller Bub auf der Zielgeraden ist und ich habe Angst vor dem Moment wo es soweit ist. Aber Morgen kommt Isa und macht Ghandi eine Nerven-Akkupunktur, die letzte ist schon 7 Woche her. Einen kleinen Aufschub wird es noch geben, muss es noch geben….

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