Monatsarchiv: April 2019

18.04.2019

Nach 11 Monaten bei uns, hat das Jagdhundmädel Liz endlich ihr Zuhause ergattert. Da Jagdhunde oder auch Hunde mit Jagdtrieb bei uns in der Gegend kaum Fans haben, dauert es leider immer eine ganze Weile, bis sie endlich ihr Deckelchen gefunden haben.

Liz hatte die vier Monate der Vorbereitung bis zur Ausreise aus Georgien auf einer Pflegestelle verbracht und sich mit den Annehmlichkeiten des häuslichen Lebens schnell angefreundet. So war es nicht verwunderlich, dass Liz förmlich die Treppe zum Haus hoch schoss und nix wie rein in die Bude 😉 Sofort das Sofa erspäht und ein Seufzer der Erleichterung. Liz hat jetzt das was ihr wichtig ist, ihren Menschen für sich alleine. Hunde sind und waren ihr nie wichtig bzw. sie empfand sie eher als störend. Jetzt wird gekuschelt bis zum abwinken und Liz ist endlich glücklich.

Die einen ziehen aus, die anderen im Hundeheim um. Damit die fröhliche Hummel Seven in die Jannis Gruppe umziehen konnte, musste Pippolina ausziehen. Der war es dort eh zu lebhaft und deswegen vergesellschafteten wir sie mit Jazz und Ina, Pippo findet es gut und fühlt sich dort wohler und Seven hat nun die richtigen “Sparringspartner” zum toben.

 

 

 

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17.04.2019

Auch Hundesenioren werden irgendwann tüdelig und zeigen Anzeichen von Demenz. Unser Röslein ist zwar mit ihren fünfzehneinhalb Jahren immer noch der Dickkopf der sie immer war aber auch sie ist inzwischen manchmal etwas orientierungslos und vergisst was sie gerade wollte. Heute Nachmittag lief sie warum auch immer nicht die Treppe von der Küchenterrasse runter sondern marschierte einfach geradeaus. Sie fiel einen Meter tief und landete zum Glück in einem Wäschekorb mit schmutzigen Decken. Das Röslein war schon etwas empört, dass Christian erst die Fotos machte und sie dann erst befreite und wieder auf den richtigen Weg brachte ;-)…

Morgen gibts wieder mehr, hab noch einiges zu erledigen.

 

 

 

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16.04.2019

Heute kam das Ergebnis der pathologischen Untersuchung des Knubbels der an Sukis Bein entfernt worden war. Er ist gutartig!!! Was ein Glück. Die Naht heilt gut und Anfang nächster Woche können wir die Fäden ziehen und dann ist das auch schon wieder ausgestanden.

Am Vormittag machte ich mich mal wieder auf den Weg zu Josera in die Nähe von Aschaffenburg. Drei Paletten Futter konnte ich als Spende abholen. Das ist eine riesen Hilfe und macht unsere Nasen für eine lange Weile satt.

Auf dem Heimweg kam ich in einen Monsterstau, Mittagessen war damit gestrichen. Zum Glück hatte ich ein paar Probetütchen Veggie Dog dabei. Kein Scherz, ich knabber das Zeug wirklich gerne, besonders die Sorte mit Erbsenprotein ist richtig lecker. Es schmeckt, macht satt und gibt glänzendes Fell 😉 So kam ich ganz gelassen und ohne zu hungern durch den Stau….

 

 

Ich wollte euch ja noch unseren zweiten Neuzugang vom Wochenende vorstellen. Gestatten Seven, ihres Zeichens ein 15 monatiges Boxermixmädchen. Warum das Mädel Seven heißt? Ganz einfach: Sie spielt viel und gerne aber irgendwie immer mit Bande wie beim Billiard, also irgendwo rempelt sie immer dagegen. Dann haben wir einfach geschaut welche Nummer die braune Kugel hat und schwupps da war der Name – Seven…

Sie ist ein lustiges, eher lebhaftes Mädel, die Leben in die Bude bringt. Aktive Menschen werden ihre Freude an ihr haben.

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15.04.2019

Heute war ein schöner Tag, ein Tag mit Glücksmomenten und schönen Begegnungen.

Wegen des Feiertags am Freitag wurden die grauen Tonnen heute statt wie normal Morgen geleert. Wir hatten das übersehen und die Tonnen nicht an die Strasse gestellt. Obwohl die Müllmänner bei uns immer angefressen sind weil die Tonnen so schwer sind, fuhren sie rückwärts rein und leerten sie.  Puuhhh, das war ein riesen Glücksmoment, denn unsere Gewerbemülltonnen sind immer rappelvoll und wenn sie die stehen gelassen hätten, weil sie nicht an der Strasse standen… wär ganz schlecht gewesen. Also liebe Müllmänner, das war super von euch, DANKE!!!

Liebe auf den ersten Blick ist zweifellos ein Glücksmoment. Der ehemalige Hundepapa von unserer kleinen Mia kam heute spontan vorbei, da er seit der Trennung Hundelos ist und das ändern möchte. Als er und unser Neuzugang Scout, ein 15 monatiger Malinoisbub, sich sahen wars eigentlich schon passiert. Scout schmuste sich sofort ran und die beiden schienen direkt wie aus einem Guss zu sein. Als er ging lief Scout direkt mit zum Tor und schaute ihm hinterher. Morgen kommt er zum spazieren gehen und dann wird der Bub wohl hoffentlich zügig umziehen dürfen.

Eine Trennung ist nie schön, reißt Menschen und Tiere auseinander. In diesem Fall lies der Mann seinen Hund bei der ehemaligen Lebensgefährtin, weil Mia und ihr Kumpel wirklich sehr aneinander hängen und weil er weiß, dass es ihnen dort gut geht. Das ist nicht häufig, dass gerade in so einer Situation die eigene Befindlichkeit zum Wohl des Tieres zurückgestellt wird. Seit einigen Wochen haben wir leider eine ganze Reihe Anrufe bekommen, dass sich Menschen wo von uns vermittelte Hunde leben, getrennt haben. Alle Hunde haben das Glück bei einem der Partner bleiben zu können. Leider versuchen die die nun nicht mehr die Vorraussetzungen haben den Hund halten zu können, über uns Druck auszuüben, machen schlechte Stimmung und behaupten Unwahrheiten. Hunde wie Kinder werden so oft zur Verhandlungsmasse und werden instrumentalisiert. Das ist traurig und wird keinem gerecht.

Eine junge Frau kommt in Begleitung ihres Bruders, da sie auf der Suche nach einem neuen Hund ist. Der junge Mann erzählt, dass er einen Bayrischen Gebirgsschweisshundwelpen hat, der jagdlich ausgebildet wird. Da leider viele Jäger ihre Hunde mit Stromhalsbändern ausbilden, frage ich ihn, ob er das auch macht. Er sagt, sie hätten so ein Teletakt Gerät zwar gekauft aber zunächst an sich selbst ausprobiert und dabei festgestellt, dass es wirklich üble Schmerzen verursacht und es deswegen nicht zum Einsatz gebracht. Respekt. Wenn jeder der so ein scheiß Teil kauft und vorhat seinen Hund damit zu quälen, erstmal an sich selbst die Auswirkungen testen würde, bliebe vielen Hunden sehr viel Leid erspart.

Und dann hat unser lieber Jack heute die Zusage bekommen, dass er am 1. Mai umziehen darf. Am Wochenende war das Kennenlernen mit den Menschen und ihrem dreijährigen Rüden. Die beiden Jungs verstanden sich auf den ersten Blick super, spielten und waren sich direkt einig. Als wir uns verabschiedet hatten und der Kofferraum geöffnet wurde, sprang nicht nur der Rüde sondern auch Jack direkt ins Auto und legte sich hin. Ok Jack, das war deutlich und die Menschen haben es zum Glück auch so empfunden…

Also alles in allem ein schöner, runder Tag, wie man ihn nicht so oft hat. Unseren zweiten Neuzugang vom Wochenende stelle ich euch Morgen vor.

 

 

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Scout

 

Geschlecht: männlich
Kastriert: ja
Geburt: November 2017
Herkunft: Spanien
In Wörrstadt seit: 13.04.2019
Schulterhöhe/Gewicht: 55 cm / 18 Kg
Rasse: Malinois

 

 

 
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Seven

 

Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Geburt: September 2017
Herkunft: Spanien
In Wörrstadt seit: 13.04.2019
Schulterhöhe/Gewicht: 56 cm / 20 Kg
Rasse: Boxermischling

 

 

 
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Janna

 

Geschlecht: weibl.
Kastriert: ja
Geburt:
Herkunft:
In Wörrstadt seit:
Schulterhöhe/Gewicht:
Rasse: DSH

 

 

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Momo

 

Geschlecht: Rüde
Kastriert: ja
Geburt:  Februar 2008
Herkunft: Spanien
In Wörrstadt seit: 16.03.2019
Schulterhöhe/Gewicht: 63 cm /28 Kg
Rasse: Labrador SH Mix

 

 

 
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14.04.2019

Bei Vermittlungsgesprächen ist immer ein wichtiger Punkt, ob der Garten eingezäunt ist und falls nein, ob die Bereitschaft dazu besteht dies zu tun, sollte ein Hund einziehen. Wenn dem nicht so ist oder andere Faktoren dies unmöglich machen, dann kommt auch eine Vermittlung nicht in Frage. In den letzten Wochen hatten wir nun mehrmals den Fall, dass der Garten zwar eingezäunt war, aber nur mit einem Zaun von 90 cm Höhe. Das mag für einen Klein- oder Kleinsthund ausreichen. Es ging aber jeweils um einen Hund von gut Schäferhundgrösse und für einen solchen Hund sind 90 cm ein noch nichtmal ernst zunehmendes Hindernis, es sei denn er wäre gehbehindert. Man erzählt uns, dass der vorhergehende Hund immer wieder über den Zaun gesprungen wäre und man in fürchterlicher Sorge gewesen sei. Warum ändert man es dann nicht? Weil man es dem Hund dann irgendwie beigebogen hat, dass man das nicht macht. Hmmm, ich glaube nicht, dass das nur mit Nettigkeit und bitte, tu das nicht mehr, funktioniert hat…. Kurzum, auch in all diesen Fällen kam eine Vermittlung nicht in Frage, auch wenn die Menschen durchaus nicht unnett aber letztlich doch uneinsichtig waren.

Nun aber zu etwas viel erfreulicherem, Finnis neuem Leben. Schaut euch den Bub an wie er strahlt. Seine Freundin Vespa hat ein verkrüppeltes Vorderbein und wenn der Spaziergang zu anstrengend für sie wird, wird sie im Buggy kutschiert.

Finni saugt alles mit Begeisterung auf, genießt die steife Brise und sogar das Wasser an den Pfoten macht ihm nichts aus. Ist hin und weg von der Weite, der Freiheit und der Ruhe.

Ja Finni, das ist es was du brauchst, was du gesucht und wahrscheinlich in deinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt hast, genauso wenig wie wir. Aber es ist Wirklichkeit geworden und so ein gaanz klein bisschen bin ich auch neidisch, das wär auch was für uns ;-)…

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12.04.2019

Für ihre 12 Jahre hat das Sukimädchen das wieder mal ganz gut weggesteckt. Ok, gestern Abend war alles noch etwas verhalten, das lag aber auch an dem Thorni, an den sie sich erst gewöhnen musste, aber heute Morgen schaut sie doch schon wieder hellwach und fit aus.

Wie wir bei Arwen gesehen haben, findet sich das große Glück nicht immer in Deutschland. Über den großen Teich hat es unseren Finn nicht verschlagen, aber er ist seit heute ein Käskopp, sprich der Bub lebt jetzt in Holland. Unserer Helferin Nicole hat es Finn zu verdanken, dass er nach Deutschland kommen konnte und sie setzt noch einen drauf, denn Finn lebt jetzt bei einer lieben Freundin von ihr, zusammen mit seiner neuen Hundefreundin Vespa.

Aber Finns neue Familie hat noch andere illustre Mitglieder, einen Kater und zwei Gandenbrotschafe und alle findet Finni prima. Das alles in dem für den sehr geräuschempfindlichen Bub in der perfekten Umgebung eines winzigen Dörfchens mit zweistelliger Einwohnerzahl direkt hinterm Deich. Sprich Ruhe und Natur pur und Sylvester nicht ein Böller. Wie toll, das würde uns auch gefallen !!!

Und die wichtigste Lektion für das Leben in einem Haushalt hat Finni auch schon gelernt – Sofas sind mega bequem und zum schlafen und rankuscheln bestens geeignet.

Lieber Finn, wir alle hier freuen uns sooo für dich. Da haste einen 6er mit Zusatzzahl gelandet und nach allem was dir schon auf Georgiens Strassen wiederfahren ist, ist das jetzt die Entschädigung, die dich hoffentlich ganz bald all das Negative vergessen lässt. Lass dir den Wind um die Nase wehen und genieß die Ruhe und Geborgenheit. Irgendwann kommt das Glück, manchmal muss man einfach nur ein bisschen warten können…

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