Monatsarchiv: Dezember 2019

12.12.2019

Solange es einem weh tut ist man vorsichtig. Mein Knie war prima geheilt, Muskelaufbau super und tat auch nicht mehr weh. Tja und so habe ich es gestern völlig vergessen dass man wilde Sprünge mit defektem Kreuzband besser lässt. Habs aber gleich gemerkt dass ich mein Knie direkt wieder geschrottet hab. Hinteres Kreuzband überdehnt und einen Riss im Meniskus…. Wieder Zinkleinverband, wieder vier Wochen Orthese, Krankengymnastik und dann wieder alles von vorne…. So ein Schiet…

Bei kaputten Knochen und Gelenken sind wir dann auch direkt beim Waigelchen, der mit seinen Spondylosen und der Cauda Equina zusätzlich zu allem anderen ganz schwer zu kämpfen hat. Noch kommt er ohne unsere Hilfe nicht hoch aber zum Glück haben wir ja unsere Physio Isa die ihn täglich behandelt. Kleine Fortschritte sind zu sehen und Waigel bemüht sich mitzumachen. Von aufgeben jedenfalls zum Glück keine Spur. Waigel wir bekommen nochmal die Kurve. Du glaubst dran und wir glauben daran, also wird das wieder werden!!!

Bertchen und Urmel haben von ihrer Patin die an der Ostsee lebt total tolle Weihnachstpakete bekommen. Die beiden und wir sagen ganz, ganz herzlichen Dank dafür. Na klar werden die beiden mit ihren Kumpels teilen, denn nur selber essen macht dick 😉

Lange Tagebuch schreiben geht im Moment leider noch nicht, das dicke Knie muss wieder in die waagrechte…

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Jule

 

Geschlecht: weiblich
Kastriert: nein
Geburt: Mai 2019
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 07.12.2019
Schulterhöhe/Gewicht: derzeit 40 cm / 11 Kg
Rasse: Mischling

 

 

 
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Gemma

 

Geschlecht: weiblich
Kastriert: nein
Geburt: Mai 2019
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 07.12.2019
Schulterhöhe/Gewicht: derzeit 40 cm / 11 Kg
Rasse: Mischling

 

 

 
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Cliff

 

Geschlecht: männlich
Kastriert: nein
Geburt: August 2019
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 07.12.2019
Schulterhöhe/Gewicht: derzeit 30 cm/4 Kg
Rasse: Mischling

 

 

 
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Rosa

 

Geschlecht: weiblich
Kastriert: nein
Geburt: April 2019
Herkunft: Bulgarien
In Wörrstadt seit: 07.12.2019
Schulterhöhe/Gewicht: derzeit 35 cm / 6 Kg
Rasse: Corgimischling

 

 

 
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10.12.2019

Unser Waigelchen ist wieder Zuhause aber er ist noch sehr schwach und erschöpft. Er hatte ein Vestibularsyndrom, landläufig auch Schlaganfall genannt. Mit dem alleine aufstehen klappt es noch nicht aber wenn der alte Bub mal oben ist, dann dappelt er auch ein wenig rum. Er braucht jetzt viel Ruhe damit er sich erholen kann. Er hat gebeten keine Fotos von ihm zu machen, er meinte, es wäre ihm peinlich wenn ihn alle so sähen und ich finde das muss man respektieren.

Am Wochenende ist unser großes Schäferhundmädel Adell in ihr neues Zuhause umgezogen. Ihre neue Familie und das kleine Menschlein sind begeistert von der sanften Adell, die sich völlig problemlos ins häusliche Leben einfügt.

Die Goldakkupunktur die wir vor drei Wochen wegen der HD hatten machen lassen, zeigte schnell Wirkung und die Große läuft inzwischen viel besser und kann jetzt endlich Muskeln aufbauen. Für ihre neuen Menschen war es zum Glück kein Hinderungsgrund. Zum Glück für beide Seiten, denn sie hätten sonst einen tollen Freund und Begleiter verpasst.

Wir wünschen euch Vieren ein glückliches gemeinsames Leben mit viel Freude an- und miteinander.

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09.12.2019

 

Heute war bei der ENTEGA Zentrale in Darmstadt die Preisverleihung der Vereinsaktion, bei der wir ja Dank eurer unglaublich tollen Unterstützung in der Region Rheinhessen den 1. Platz belegt haben. Nächstes Jahr machen wir das wieder so!

 

 

 

 

Ohne ein Sorgenkind gehts im Moment irgendwie nicht. Nachdem sich Shin gut und schneller erholt hat als gedacht ist heute Nachmittag unser alter Waigel zusammengebrochen und konnte sich plötzlich nicht mehr auf den Pfoten halten. Also ab zum Tierarzt. Der alte Schatz bleibt über Nacht dort und hängt am Tropf . Morgen werden weitere Untersuchungen gemacht in der Hoffnung, dass die Tierärzte die Ursache herausfinden. Bitte ganz feste die Daumen drücken für den alten Mann, der schon soviel Pech im Leben hatte.

 

 

 

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08.12.2019

Der Winter ist die härteste Jahreszeit für alle Tiere die draußen leben. In unzähligen Sheltern, Tötungsstationen und Tierheimen leben unzählige Hunde oft ohne Dach über dem Kopf auf dem blanken Beton, ohne Hütten, ohne Schutz bei oft mangelhafter Ernährung. Gerade in den osteuropäischen Ländern ist der Winter viel härter und kälter als wir es hier bei uns in der Regel kennen. Die schlechtesten Überlebenschancen haben die ganz Jungen und die ganz Alten, die Kranken, abgemagerten und die mit wenig oder dünnem Fell. Und so versuchen die Tierschutzvereine vor Ort händeringend genau für solche Hunde Plätze in deutschen Tierheimen oder Familien/Pflegestellen, um sie in Sicherheit zu bringen.

Deshalb baten uns die Kollegen vom Rettungsanker in Ruse/Bulgarien vier junge Mäuse aufzunehmen. Gestern Abend kamen die Kleinen an.

Der Jüngste ist Cliff, 18 Wochen jung. Zu unserer Freude ein völlig unverdorbener, lustiger und unerschrockener kleiner Knopf. Er wurde winzig klein zusammen mit seiner Schwester ausgesetzt, die das allerdings leider nicht überlebt hat

Gemma, ca. 6 Monate jung war erstmal ziemlich durch den Wind nach der langen Fahrt und der Ankunft im Dunklen. Heute war die Schnecke dann schon gelassener und aufgeschlossener. Ist schon viel was da alles an Neuem auf sie einstürmt, auch ältere bzw. erwachsene Hunde stecken das oft nicht so locker weg und brauchen erstmal ein paar Tage, um das alles zu verdauen.

 

Die Geschwistermädels Paula und Lijanka, ebenfalls ca. 6 Monate haben die Fahrt und die Umstellung wie auch Cliff gut weggesteckt. Der Mann auf den Bildern ist Iwo, einer der wenigen Ehrenamtlichen im Kettentierheim von Ruse. Er geht jeden Tag ins Tierheim, bringt die Kranken zum Tierarzt oder in die Klinik. Er ist der Einzige, der die Hunde in den Freilauf bringt und schaut, dass es ihnen so gut wie es unter diesen Umständen möglich ist geht. Ohne ihn wäre das Leben für die dortigen Hunde soviel ärmer und liebloser. Und so ist es für Iwo eine Herzensangelegenheit jeden seiner Schützlinge die auf einen Transport gehen persönlich zu verabschieden.

Am nächsten Wochenende kommen dann Oma Eloise, ein altes Mädel und Sita eine stark abgemagerte Jaghundmixhündin.

Leider können wir nicht allen helfen aber jede Seele die aus dem Elend herauskommt zählt.

 

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05.12.2019

Am Dienstag ist unser Ylvimädchen in ihr neues Zuhause umgezogen. Das war ein anstrengender Tag für den knapp siebenmonatigen Jungspund. Erst die lange Fahrt Richtung Neuss und dann die ersten Schritte in das erste richtige Zuhause, so was kannte die Kleine ja bisher alles noch nicht. Entsprechend beeindruckt war Ylvi und zog es erstmal vor sich gar nicht mehr zu bewegen. Die Fliesen in der Küche fand sie ganz gruselig und wollte nicht drüber laufen, raus in den Garten, ohje was kommt jetzt, Treppe, och nöö , lass mal… Christian nahm sich fast fünf Stunden Zeit der Maus die neue Welt zu erklären und alles zu zeigen. Das war eine große Hilfe für Ylvi und auch für ihre neuen Menschen.  Beide Seiten haben das dankbar angenommen. Nach einer Weile war das Hundekind seehr müde und musste erstmal eine Pause einlegen. Inzwischen hat sich der Schatz schon gut eingelebt und hat ihre Menschen um die kleinen Pfoten gewickelt. Machs gut süße Maus, einen besseren Start konntest du nicht haben. Hab ein wunderbares, spannendes, behütetes Hundeleben.

Ich kenne ehrlich gesagt niemanden außer uns, der sich soviel Mühe gibt und Zeit nimmt, den Weg für seine Schützlinge im neuen Zuhause zu ebnen. Normalerweise findet eine Vorkontrolle statt bei der die Leute eine mehr oder weniger aufgeräumte Wohnung/Haus sehen, sprechen ein paar Takte mit den Menschen und wenn dann alles für gut befunden wurde, holen die Leute den Hund ab entweder im Tierheim, von der Pflegestelle oder direkt vom Transport und können sehen wie sie zurecht kommen. Oft genug geht das in die Hose, weil Mensch völlig überfordert ist mit dem gestressten Hund, selbst nervös bis zum Anschlag und dann macht man halt irgendwie…

Uns ist es einfach wichtig für unsere Hunde auch und gerade in dieser entscheidenden Situation da zu sein, ihnen den Rücken zu stärken und Hund wie auch den neuen Menschen Sicherheit zu geben und Stress rauszunehmen. Das zahlt sich für alle Seiten aus, erleichtert den Start in das gemeinsame Leben und lässt viele Missverständnisse und Fehler erst gar nicht entstehen. Und sollten Fragen auftauchen sind wir immer da, haben ein offenes Ohr und helfen auch nach der Adoption immer wenn Bedarf ist.

 

 

 

 

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04.12.2019

Viele unserer ehrenamtlichen HelferInnen haben einen oder mehrere Patenhunde. Manche kümmern sich sehr intensiv um ihre Herzenshunde, so wie Sabine um ihren Wouky, der zwar nicht das rundum sorglos Paket ist, sich aber mit ihrer Hilfe und Beschäftigung mit ihm sehr positiv entwickelt hat. Wouky ist vertrauensvoller und entspannter geworden, was sich auch bei vielen Situationen unterwegs als sehr hilfreich erweist. Am Montag haben die beiden mal wieder einen schönen Ausflug gemacht. Es gab viel zu sehen, Pferde, andere Hunde und Menschen und auch die ungeliebten Fahrradfahrer. Inzwischen lässt sich Wouky in solchen Situationen viel besser handeln und behält oft schon richtig gut die Nerven. Solche Erfahrungen so wichtig und helfen den Hunden Fortschritte zu machen.

 

Am nächsten Tag stand nach einem Spaziergang in der Umgebung des Vortages aber ein ganz anderes Programm an, Wouky wurde gebadet. Da wir keinen Baderaum haben und Woukys Fell immer wieder dazu neigt schnell zu fetten, bot Sabine an, es bei sich Zuhause zu machen. Das war eine ganz besondere Übung und da sein Pelz richtig trocknen musste, hatte Wouky viel Zeit sich zu entspannen und den Tag zu genießen.

Zurück bei uns, gabs zum Ausklang dieses erlebnisreichen Tages für Wouky und seine Kumpeline Jette noch ein Hasenohr.

Danke Sabine, das war eine super Sache. Ihr beiden seid inzwischen ein richtig gutes Team geworden und Wouky profitiert so sehr von deiner Fürsorge.

 

 

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