07.04.2014

Nach aufgeregten Anrufen und mails heute wegen des Pointeropas hier nun wie es weiter ging:

Über Nacht hatten wir weiter gebrökelt und irgendwie kam uns der Hundebub bekannt vor…? Also wälzte ich das alte Bestandsbuch und wurde fündig. Und dann fügte sich alles ganz schnell zusammen. Es war unser Mac, den wir vor über 9 Jahren vermittelt hatten. Der bei Tasso noch eingetragene Besitzer hatte Mac damals nach nur 2 Wochen zurück gegeben, weil er fremde Hundehaufen vertilgte. Die neuen Besitzer hatten aber erst vor zwei Wochen Futter bei uns für Mac geholt, also konnten sie ihn unmöglich ausgesetzt haben, sondern er war wohl weggelaufen.

Sehr wahrscheinlich war es Macs Finder der uns spät Abends versucht hatte zu erreichen und sich dann nicht anders zu helfen wusste, als Mac direkt bei uns am Tor anzubinden. Unter der 2005 notierten Festnetznummer erreichten wir Macs völlig aufgelöstes Frauchen. Sie hatte die Nacht bis um 01.00 nach ihm gesucht und war auch bei uns, aber da alles dunkel war, traute sie sich nicht mehr anzurufen. Kurz darauf gab es ein glückliches Wiedersehen und Mac trat mit seiner Familie den Heimweg an. Ok, ok, das nächste Mal gehen wir wieder dran, wenn spät Abends ein Anruf kommt. Einmal geht man nicht dran, weil man total müde und platt ist und dann so was…

Am Vormittag brachte Christian dann Cleo in ihr neues Zuhause. Da die Familie Hundeanfänger sind nahm sich Christian vier Stunden Zeit Cleo alles zu zeigen, gemeinsam spazieren zu gehen und den Menschen ihre vielen Fragen zu beantworten. Als sich alle mit der neuen Situation wohl fühlten machte er sich am Nachmittag auf den Heimweg.

Cleo-Heim1Auch bei uns im Hundeheim wurde noch die ein oder andere Slapstick Einlage geboten: Lisa machte mit Marlon den Flugadler und landete unsanft auf der rechten Schulter, da ein Reh spontan den Weg gekreuzt hatte. Bei Lou verabschiedete sich die eine Leinenschnalle am Geschirr und so trabte er zügig fröhlich los um eine prima Hundebegegnung mit einem fremden Rüden zu machen. Als Lou erkannte, dass Simone ziemlich weit weg war und rannte er freudestrahlend zu ihr zurück, eh sie sich Sorgen macht…;-))

Während die Helferinnen und ich die Arbeit im Hundeheim machten, grub Dennis die Löcher für die drei Obstbäume und die Sträucher, die Christian dann am Nachmittag noch pflanzte.

Soweit mein kleiner Abriss unseres Wochenendes. Ziemlich platt und müde starteten wir dann heute wieder in die neue Woche.

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