Mit unserem Tagebuch möchten wir euch einen kleinen Einblick in den ganz normalen Wahnsinn des Tierheimalltags, unsere Arbeit und Erlebnisse geben. Ihr könnt Freude und Trauer mit uns teilen und seid so einfach ein bisschen mittendrin und bei uns und den Hunden.

VB AZ-WO – Heimathelden suchen Glücksbringer

Tierarztkosten für die Gnadenhofhunde
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16.02.2026

Sagt mal Leute, was ist denn da los? Alle kleinen Mäuse finden ihr Zuhause nur auf mich zuckt niemand. Wie kann das sein? Nicht dass es mir bei meinen Pflegeeltern nicht gut geht. Es ist super toll dort, ich fühle mich total wohl und komme mit meinem Hundekumpel bestens aus. Nichtsdestotrotz suche ich ein endgültiges Zuhause. Meine Pflegeeltern sind total begeistert von mir. Ich bin super lieb, ruhig, freundlich und ausgeglichen. Ob im Haus oder unterwegs ich mach ganz unkompliziert alles mit und eine kleine Schönheit bin ich obendrein. Na, verstehs wer will woran das hängt. Ich habe zumindest den besten Platz um in Ruhe und Geborgenheit abzuwarten wann denn nun meine Menschen auftauchen. Gut dass ich keine ungeduldige Lotti bin ….

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15.02.2026

Für jeden Hund gibt es irgendwo seine Deckelchen. Die Kunst ist das Glück zu haben sie auch zu finden. Bei Amos hat es 1 Jahr gedauert. Es ist oft nicht einfach für junge Hunde die noch nicht viel erleben durften und oft war das Wenige dann auch noch schlecht. Sie müssen sich dann erstmal sortieren, Erfahrungen sammeln und auch ihre Grenzen testen und kennenlernen.

Dafür war das Jahr bei uns gut geeignet und Amos hat viel gelernt. Auch wenn der Umzug an sich den Bub erstmal verunsichert hat, hat er sich schnell gefangen. Amos ist ein freundlicher und neugieriger Kerl und mit der Hilfe seiner Menschen wird er sich gut in sein neues Leben einfinden. Viel Spaß Hübscher, es gibt soviel zu entdecken.

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12.02.2026

Ganze 10 Minuten Sonne gabs heute Nachmittag. Wir haben alles stehen und liegen lassen und schnell ein paar Bilder gemacht. Außer von Scooter auch von seiner Gefährtin Silva, einem einjährigen Huskymädel. Alterstypisch übermütig, lebhaft und verspielt aber auch freundlich, anhänglich und verkuschelt.

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11.02.2026

Die letzten zwei Tage wurde das Gehege von Quinn, Rieke, Moni und Sebbi mit Unmengen von Sand/Kies wieder „bewohnbar“ gemacht. Die Hunde sind darüber sehr glücklich! Bei dem bescheidenen Wetter war nix mit Bilder machen drin, wir schauen mal wann was geht.

Ja das ist der gleiche Hund, unser Scooter, ein 14 monatiger Labradorbub, da sieht man was es ausmacht wenn Bilder mit gescheitem, Licht, einer guten Kamera und von jemandem gemacht werden der weiß was er tut. Scooter lebt in der Saphira Gruppe und ist zum Glück keiner von den völlig überdrehten, hyperaktiven Labradoren wie sie immer häufiger vorkommen. Er ist altersgemäß kein Langeweiler und ein rundum netter Kerl. Wir hoffen auf besseres Wetter für gute Bilder um ihn besser vorstellen zu können.

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10.02.2026

Ein Leben unter Palmen, da staunt ihr was sich unsere Mani für ein nettes Plätzchen ausgesucht hat. Das süße Mädel ist ins Saarland ganz nahe zur französischen Grenze gezogen. Pflegefrauchen Ulrike hat Mani schweren Herzens ziehen lassen, aber das ist das Los der Pflegestellen. Mani hat den Umzug gut gemeistert und freut sich über ihren kleinen Kumpel, der zwar nicht mit ihr lebt den sie aber fast jeden Tag sieht und Zeit mit ihm verbringt. Für Mani die sich Jahre alleine auf der Strasse durchschlagen musste, fühlt sich jetzt alles wie im Paradies an und das hat sie auch verdient. Liebe, Sicherheit, Geborgenheit und alles was ein Hundeherz begehrt. Leb los kleine Maus.

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08.02.2026

Tja, nu bin ich endlich da. So wie ich mich zuerst aufgeführt habe, nicht so nett, haben die Wörrstädter schon gedacht die bleib länger. War wohl nichts. Ich kann auch ganz anders. Das haben die aber schnell gemerkt und die Zwei hier auch. Sind aber auch wirklich nett. Zoe auch aus Wörrstadt, aber leider verstorben, konnte ein Lied davon bellen. Schade, ich bin ja keine Einzelprinzessin, aber mal sehen wer hier so alles in der Gegend wohnt.

Beschäftigung gibts auch und Sofa und Bauchmassage sind ein Muß, klar, für beide Seiten. Na dann werde ich mir mal Mühe geben und nur fluffige Seiten zeigen. O.K. meistens. Ich schreib euch dann mal aus dem nächsten Urlaub.  Bis dann, Tschöö.

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06.02.2026

Das beständig nasse Wetter verwandelt einige unserer Gehege in Schlammwüsten. Heute gabs für Laylas Gruppe einen ordentlichen Sand Segen. Ich weiß nicht mehr wie wir das früher geschafft haben als wir immer wieder Tonnenweise Sand und Kies per Schubkarre auf dem großen Gelände in die Ausläufe verteilt haben. Fakt ist aus dem Alter sind wir raus und unser Baggerlader ist kein Luxus sondern eine schlichte Notwendigkeit., auch wenn der Kies im Auslauf selbst noch per Hand verteilt werden muss. Nächste Woche werden die nächsten Ausläufe in Sandstrände umgewandelt.

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04.02.2026

Ein neues Abenteuer beginnt, diesmal für das kleine Wieselchen. Gestern ist sie mit klopfendem Herzen und allerlei Befürchtungen in ihr neues Zuhause umgezogen. Natürlich, die Maus kennt ja fast nichts mit 8 Monaten auf dem Buckel und soviel Chaos im Handgepäck, war sie zuerst mal sehr Verschüchtert und irritiert in dieser fremden Umgebung. Aber dumm ist sie ja nicht und ihre Familie hat ihr auch in den richtigen Momenten Mut gemacht und da gelandet wo ein Hund hingehört. Als Teil der Familie aufs Sofa. Sie soll sich ja gleich als Familienhund einleben. Bin gespannt wies weitergeht fragt sie sich und schaut mal positiv in die Zukunft. Na dann liebe Famlie bemüht euch um eine schöne. Viel Erfolg und viel Spaß dabei.

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02.02.2026

Sorry, heute geht nix, Wattekopf und Rotznase…

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01.02.2026

Zum Wochenanfang gibt es heute eine ganz besondere Geschichte. Die Geschichte vom ehemaligen Kettenhund Woody mit den ungleich abgesäbelten Ohren der zum Globetrotter wurde…. Aber seine Geschichte erzählt Woody am besten selbst, viel Spaß beim Lesen :

Hallo ihr Lieben,

nun ist es schon etwas mehr als vier Jahre her, dass ich euch verlassen durfte und bei meiner neuen Familie eingezogen bin. Heute möchte ich euch gerne ein kleines Update aus meinem Leben als Prinz geben.

Nachdem meine Mama sich damals sogar mit der Vermieterin angelegt hat, damit ich zu ihr kommen kann, wurde ich im Haus herzlich willkommen geheißen. Selbst die Vermieterin war am Ende ziemlich angetan von mir. Ich bin eben ein toller Kerl 😉

Ich habe Mama jeden Tag mit zur Arbeit begleitet und hatte dort sogar meinen eigenen Schreibtisch direkt neben ihr. Alle waren super lieb zu mir, und an Kuscheleinheiten hat es mir nie gefehlt.

Im Januar 2023 haben wir uns von Mamas Freund getrennt, und wir sind gemeinsam nach Wiesbaden gezogen. Das war richtig cool. Mama war glücklich, weil wir mitten in der Stadt und damit nah an ihrer Arbeit gewohnt haben. Ich war glücklich, weil es in der Nähe Wald und einen großen Hundespielplatz gab. Drei Mal pro Woche waren wir abends dort auf Play-Dates. Dass ich danach jedes Mal duschen musste, hatte mir vorher allerdings niemand gesagt. Aber gut – ist ja nicht meine Schuld, dass es dort den Rhein und einen riesigen Sandberg zum verbuddeln gibt.

Wir sind viiieeel gereist. Nach Süditalien zum Uropa, nach Spanien zur Uroma, Frankreich (ich hab sogar den Eiffelturm gesehen), Amsterdam, Bayern und in die Schweiz in die Berge.

Leider bekam Mama danach Corona und konnte in der Folge acht Monate lang nicht mehr arbeiten, weil sie zeitweise weder richtig lesen noch schreiben konnte. Das hat ihr psychisch sehr zugesetzt. Aber sie hatte ja mich.
Laufen fiel ihr auch schwerer, was ich persönlich gar nicht schlimm fand. So hatte ich beim Gassi gehen deutlich mehr Zeit zum Schnüffeln.

Da der Arzt ihr geraten hatte, in ein anderes Klima zu gehen, ist Mama für zwei Monate nach Südamerika geflogen. In dieser Zeit war ich bei ihrem Papa und seinem Hund. Anfangs hatten wir beide leichte Eifersuchtsprobleme, aber nach kurzer Zeit haben wir uns richtig lieb gewonnen. Und ich kann euch sagen: Bei Opa war es großartig.
Opas Hund ist Rettungshund, deshalb waren wir zweimal pro Woche im Wald zum Training. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht, und ich habe richtig viel Neues gelernt.

Mamas Zustand hat sich während ihres Aufenthalts in Südamerika stark verbessert, und sie entschied sich, dort zu bleiben. Also haben wir unsere Wohnung aufgelöst, Mamas Sachen verkauft, meine Dokumente fertig gemacht und sind losgedüst. Ziel: Paraguay. Hatte ich vorher auch noch nie gehört.
Der Flug war erstaunlich entspannt. Mama hat mich per Kamera überwacht und sogar einen Tracker benutzt, damit am Flughafen bloß niemand vergisst, mich in São Paulo umzusteigen – und damit sie sicher sein konnte, dass es mir gut geht. Ehrlich gesagt habe ich die meiste Zeit geschlafen.
Aber nach über 20 Stunden Flug musste ich dann doch dringend auf die Toilette. Ich glaube, ich habe einen neuen Rekord im Dauerpinkeln aufgestellt.

Paraguay ist wirklich wunderschön. Es ist warm, ich liege viel am Pool und genieße mein Leben. Hier gibt es fantastisches Fleisch, und Mama kocht sehr oft frisch für mich.
Wir besuchen auch regelmäßig Oma, die schon länger hier lebt und eine Hunde-Auffangstation hat. Dort habe ich immer jemanden zum Spielen.

Irgendwann habe ich dann auch noch einen Bruder bekommen – wovon weder Mama noch ich anfangs besonders begeistert waren. Oma hat Mama nämlich einen Pomeranian-Welpen geschenkt. Den Blick von uns beiden könnt ihr euch sicher vorstellen.

Nach etwa einem Jahr mit ziemlich viel Zoff habe ich ihn schließlich akzeptiert. Heute ist er wirklich mein Bruder. Wenn er mal nicht da ist, will ich weder essen noch Gassi gehen.
Wir liegen mittlerweile entspannt zu dritt im Bett, ich zeige ihm die Welt beim Schnüffeln und bringe ihm bei, dass man große Hunde besser nicht angreift, wenn man ein langes Leben haben möchte.

Irgendwann hat Mama noch ein Pferd geholt, er heißt Viko und ist ziemlich cool. Wir machen immer Wettrennen. Meistens gewinnt er, aber das behaltet bitte für euch.

Mama arbeitet hier von zu Hause aus und lässt uns nur selten allein. Selbst zum Pilates dürfen wir mitkommen. Diese komischen Maschinen sind zwar etwas unheimlich, aber ich passe immer gut auf, dass Mama nicht runterfällt.

Letztes Jahr haben wir viel gesehen: Wir waren in Brasilien am Meer, haben Buenos Aires in Argentinien besucht und sind sogar bis zum südlichsten Punkt der Welt gereist. Das war wirklich kalt – brrrr.
Als Nächstes steht Uruguay auf dem Plan, aber erst, wenn es hier etwas kühler wird.

Wenn Mama mal nach Deutschland muss, kommt ihre beste Freundin Lari zu uns und passt auf uns auf. Bei Oma bin ich nämlich nicht gern länger als einen Tag. Das ist mir mit so vielen Hunden einfach zu stressig.
Lari bringt dann manchmal ihre Katze mit. Ich spiele sehr gern mit ihr. Sie allerdings nicht so gern mit mir. Das finde ich etwas traurig, aber man kann eben nicht von jedem geliebt werden.

Auf jeden Fall möchte ich euch wissen lassen, dass es mir gut geht und euch von Herzen für alles danken, was ihr für mich getan habt.

Jetzt staube ich mir noch einen Knochen von Mama ab und gehe wieder ins Bett.

Herzliche Grüße
Franzi, Woody und Lenny

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