Mit unserem Tagebuch möchten wir euch einen kleinen Einblick in den ganz normalen Wahnsinn des Tierheimalltags, unsere Arbeit und Erlebnisse geben. Ihr könnt Freude und Trauer mit uns teilen und seid so einfach ein bisschen mittendrin und bei uns und den Hunden.

09.01.2020

Heute gibts mal ein buntes Sammelsurium, so dies und das, aber erstmal die Neuigkeiten von den kranken Oldies.

Oma Eloise ist wirklich ein tapferes und zähes Mädel und hat alles gut weggesteckt. Sie futtert mit großem Appetit und gibt sich Mühe die zwei verpassten Mahlzeiten wieder aufzuholen. Die Röntgenbilder haben wir leider immer noch nicht zugeschickt bekommen, vielleicht wirds ja Morgen was.

Zu Suki haben wir zwar auch noch nicht die Ergebnisse der Blutuntersuchung aber ihr gehts es soweit gut im Gegensatz zum alten Beckchen deren Blutbild wenig erfreulich war. Die Nierenwerte sind Dank der homöopathischen Behandlung wieder alle in der Norm dafür hat sie nun eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, erhöhte Herzenzyme und sehr niedrige Schilddrüsenwerte. Becky ist im Moment nicht sehr belastbar, was bei den Befunden kein Wunder ist und hat auch ziemliche Probleme mit ihren Arthrosen. Jetzt schauen wir erstmal, dass wir das alles in den Griff bekommen damit das Beckchen wieder bessere Laune bekommt, denn im Moment ist sie ganz schön knurrig….

Nicht dass das schon alles wäre, denn heute Morgen ging es dem alten Shin sehr schlecht. Ihm muss speiübel gewesen sein, denn ihm liefen wahre Sturzbäche an Sabber und weißem Schleim aus dem Maul. Er wanderte von einem Hundebett zum nächsten, immer wenn eins vor Sabber und Schleim am schwimmen war, kam das nächste dran… Als es ans Frühstück ging, versteckte er sich unter dem Schreibtisch in der hintersten Ecke. Eine Spritze gegen Übelkeit stoppte dann die Flut und Shin beruhigte sich. Heute Abend nahm er wenige Brocken Nassfutter und zumindest einen Teil der Medikamente zu sich. Mal sehen wie es Morgen ist. Ja die Alterchen können einen schon ganz schön auf Trab halten.

 

Ich hatte euch ja letztes Jahr von der Aktion “PLatz schaffen mit Herz” erzählt. Ihr schickt eure ollen, ausgemusterten Klamotten an Otto, die Pakete können in jedem Hermes Shop abgegeben werden und bekommt dafür eine Stimmkarte die ihr einer Organisation eurer Wahl, natürlich bevorzugt uns ;-), geben könnt. Von 1273 registrierten Vereinen liegen wird derzeit auf Rang 24. Das ist super toll, da es von Platz 21-70 fünfhundert € zu gewinnen gibt. Da es aber von Platz 4-20 das Doppelte nämlich 1000 € gibt, hab ich gedacht ich frag einfach noch mal nach, ob nicht doch noch jemand was zum aussortieren hat, vor allem da jetzt ja schon wieder der Winter Schlussverkauf einsetzt und sich sicher viele mit neuen Sachen eindecken werden. Also wenn ihr uns gerne noch unterstützen möchtet sollte es bald sein, denn die Voting Phase geht nur noch bis zum 31. Januar. Um die Stimmkarten noch rechtzeitig zu erhalten und abstimmen zu können, sollten die Pakete eine Woche vor Votingende verschickt sein. Kommt lasst es uns bitte versuchen, ob es nicht doch noch gelingt die vier Plätze gutzumachen. Von den 1000 € könnten wir glatt die OP von Oma Eloise bestreiten, das wär doch toll. Hier nochmal der Link:  https://www.platzschaffenmitherz.de/

 

 

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08.01.2020

Heute hat Suki eine Massage und Akupunkturbehandlung bekommen. Sie sah aus wie ein gespickter Rehrücken mit Antenne auf dem Kopf. Ganz geheuer war es ihr nicht, aber sie hat zumindest die meiste Zeit brav stillgehalten. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung von Suki und Beckchen sind leider noch nicht da, hoffentlich wissen wir Morgen mehr.

 

 

 

Während die Oldies und Neuankömmlinge von Isa behandelt und untersucht wurden, lernte Jedi schon mal seine neue Familie kennen. Warum nur ein Trio wenn man auch ein klasse Quartett haben kann?  Das ist wirklich eine lustige Bande und Jedi passt super dazu. Morgen zieht der Bub um, so schnell kanns gehen…

Am Nachmittag gings mit Oma Eloise zum Tierarzt. Sie hatte OP Termin um das kleine Geschwulst am oberen Augenlid zu entfernen. Für ihr Alter hat Elli super Zähne, fast kein Zahnstein und nur unten in der Mitte mussten drei Zähne gezogen werden, die wackelig waren. Da die Maus für die OP eh in Narkose musste, haben wir auch gleich die gebrochene Hüfte röntgen lassen. Es bot sich ein erschütterndes Bild. Ohne Schmerzmittel geht da gar nix und zusammengeheilt ist bisher nichts, bei der Lage der Knochen war das allerdings auch völlig unmöglich. Wir werden die Röntgenbilder jetzt an einen Orthopädie Spezialisten schicken um zu sehen, ob man der Hundeoma noch irgenwie Erleichterung verschaffen kann.

 

 

 

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07.01.2020

Oh je da hat sich unsere Frau Beck aber heute echauffiert als es zum Tierarzt ging. Waaas ich soll ins Auto??? Neee, das ist nicht euer Ernst! Wenn ich mich noch schwerer mache als ich schon bin, bekommen die mich bestimmt nicht rein. Stimmt in eine Box ging nicht, aber ohne haben wir das Beckchen dann doch noch reingewuchtet bekommen.  Beim Tierarzt wurde leicht erhöhte Temperatur festgestellt, aber ich denke, dass ist der Aufregung zuzuschreiben. Das Herzgeräusch war nicht so schön aber jetzt warten wir mal den Geriatriecheck incl. Herzenzyme ab und dann sehen wir weiter.

Das Sukimädchen hatte zwar mächtig Schiss war aber wie immer super brav, auch bei Suki warten wir jetzt die Blutergebnisse ab. Ihr Herz ist für ihre knapp 14 Jahre super und sie hat heute Abend zumindest Nassfutter mit großem Appetit gefuttert. Im Gegensatz zum Beckchen die wieder nur rumgemäkelt hat. Na bald wissen wir was mit den beiden Grazien los ist.

 

 

 

Heute war es Zeit für den hübschen Jedi in seine neue Gruppe zu Aika, Kero und Carlo umzuziehen. Alle vier haben sich gleich gemocht und gut verstanden. Jedi habe ich heute auf Facebook gesetzt und wie nicht anders zu erwarten geht so ein hübsches Rasse-Sahneschnittchen ruck zuck durch die Decke. Mal sehen, ob ihn die richtigen Menschen, seine Menschen, sehen und sich melden. Dank endlich mal besserem Wetter und Sonnenschein konnte Christian heute auch Bilder von Aika machen, die ja schon seit 21.12.2019 bei uns ist. Schaut mal auf die Seite von dem netten Mädel.

 

 

 

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06.01.2020

Ihr habts gemerkt, ich habe mal ne kleine Auszeit gebraucht. Einfach mal ein bisschen durchhängen, dazu waren die letzten Tage gut, denn bis auf den normalen Ablauf im Hundeheim war alles sehr ruhig. Jetzt wirds wohl Zeit langsam wieder in Tritt zu kommen.

Den meisten unserer Schützlinge gehts gut. Miri nimmt schön zu und es ist schon ein leichtes Pölsterchen über den Rippen. Auch Sita futtert mit Appetit. Dafür schwächelt der alte Svasti wieder etwas mehr und Frau Beck ist zeitweise ganz schön übellaunig mit ihrem Partner Darius, wobei den Bub daran keine Schuld trifft. Das Beckchen läuft nicht mehr gut und die Schmerzmittel scheinen nur noch bedingt zu wirken, wir werden wohl mal wechseln müssen. Auch die alte Suki ist nicht richtig auf dem Damm und beginnt abzubauen. Werden mal wieder bei den beiden alten Damen ein Blutbild machen lassen, um zu sehen ob sich was verschlechtert hat. Becky hat ja eh ein Nierenproblem und es wird Zeit für eine Überprüfung der Werte. Mit so vielen Oldies ist meistens bei dem ein oder anderen was und ohne unsere Physio Isa hätten wir so manchen nicht mehr mobilisiert bekommen. Am Mittwoch ist sie wieder da und ihre Patienten warten schon sehnsüchtig auf die wohltuende Behandlung.

Heute Morgen war die Hölle los im Hundeheim. Balzende Fasane waren die Ursache, hat etwas gedauert, bis sich die Jungs und Mädels wieder eingekriegt haben… Apropos einkriegen, einer unserer geschätzten Wörrstädter Mitbürger böllert weiterhin jeden Abend gegen 23.00 und schießt Raketen ab. Es nervt und wir wären wirklich sehr froh, wenn jetzt mal bis zum nächsten Silvester Ruhe wäre…

So, ein Anfang ist gemacht und ab jetzt bin ich wieder regelmäßig für euch da. Bis dann…

 

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02.01.2020

Jeder unserer Langzeithunde hat so seine Macken, der eine mehr, der andere weniger. Wenn wir dann nach vielen Jahren ein Zuhause für einen solchen Hund finden, dann bleibt da trotz aller Freude auch noch eine ganze Weile der Gedanke im Hinterkopf, ob es wohl gut ausgeht. Wir stehen mit Rat und Tat bei Problemen zur Seite aber den Hauptteil müssen die neuen Menschen leisten.

Am  19.12.2019 brachte Christian unsere Emma nach fünf Jahren bei uns in ihr neues Zuhause in die Nähe der holländischen Grenze. Das Kennenlernen mit dem vorhandenen Briardrüden bei uns verlief gut und er freute sich als Emma dann kam, hatte er doch erst vor Kurzem seine Gefährtin verloren. Nach fünf Jahren im Tierheim bedeutet ein neues Zuhause für den Hund auch immer von allem die Überdosis. (Zu-) viel Mensch, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, Neues, Aufregendes, Unbekanntes. Es werden Grenzen ausgetestet, man muss sich schließlich kennen- und einschätzen lernen, man muss seinen Platz finden. Emma fand das alles toll, kam aber für sich erstmal zu dem Schluß, dass sie den ganzen neuen Luxus doch lieber für sich alleine hätte und massregelte den Rüden ziemlich. Lange Gespräche folgten, denn letztlich sind solche Situationen eine Frage des Managements durch den Mensch und durchaus auch positiv und erfolgreich zu regeln.

Die nächste schwierige Situation lies nicht lange auf sich warten. Ein kleiner Hund von gegenüber war gewohnt sich bei Emmas Mensch sein Lekkerchen zu holen. Das sah Emma leider anders, schnappte sich den kleinen Kerl und schüttelte ihn, wobei er zum Glück nicht schwer verletzt wurde. Aber in solchen Momenten setzt dann sofort der soziale Spiessrutenlauf ein und der Mensch wird von seiner Umwelt gehörig unter Druck gesetzt. Plötzlich hat man einen Killerhund der weg muss und eingeschläfert gehört. Das geht ganz schnell so was. Letztlich sollte Emma Morgen zu uns zurück kommen.

Heute Nachmittag dann der Anruf, dass Emma losgeschossen sei, sich der Karabiner gelöst habe und Emma überfahren worden sei. Emma kommt nicht mehr zu uns zurück, sie ist tot.

Wir sind geschockt und fassungslos und viele Gedanken gehen uns durch den Kopf aber keiner davon macht Emmi wieder lebendig. Es hat nicht sollen sein aber mit dieser Endgültigkeit hat keiner gerechnet. Fünf Jahre in denen Emma bei uns von einem total misstrauischen, abwehrenden Hund zu einem Hund wurde, der die Menschen liebte. Fünf Jahre tägliche Arbeit mit ihr. Wir sind einen langen Weg zusammen gegangen, der nun abrupt zu Ende ist und wir alle werden eine Weile brauchen das zu realisieren und zu verdauen. Ach Emmi, warst ein großer Schmuser, ein Hitzkopf und ein Hund der oft auf dem Gas gestanden hat. Wir kannten dich in all deinen Facetten, manche waren toll, manche gewöhnungsbedürftig aber all das hat dich ausgemacht. Nun leb wohl, du hast auf immer einen Platz in unseren Herzen und wirst unvergessen bleiben.

 

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01.01.2020

So da isses nun das neue Jahr und der erste Tag davon ist so gut wie vorbei. Ich werde es nie verstehen warum da immer so ein Aufwasch gemacht wird. Die Böllerei ist Tradition und deswegen kann man den Mist nicht lassen? Die Zeiten dass Menschen dem Glauben verhaftet waren dass der Lärm böse Geister fernhält ist ist ja nun ziemlich lange vorbei. Auch Stierkampf ist Tradition sagen die Spanier, das finden die meisten von uns aber nicht mehr zeitgemäß und grausam weil zur Erheiterung und Unterhaltung von Menschen unschuldige Lebewesen grausam zu Tode kommen. Wo ist da der Unterschied zu dieser dämlichen Knallerei, die aus dem gleichen Grund unzählige Haus- und Wildtiere das Leben kostet? Waigel kam heute Morgen mit einem toten Vogel von draußen rein.

Das Hellfeld der Deutschlandweit bekannten entlaufenen Hunde wegen der Knallerei waren bis Heute Abend 20.00, 643 Hunde, wovon 21 Hunde auf ihrer kopflosen und panischen Flucht ihr Leben liessen. Jeder davon ist einer zuviel. Einen der entlaufenen haben wir heute aufgenommen, er war die ganze Nacht unterwegs und wäre fast überfahren worden, hätten ihn nicht nette Menschen im letzten Moment von der B 420 gepflückt.

100te von Hundehaltern verbringen Sylvester in einem der Airport Hotels am Frankfurter Flughafen, weil da nicht geböllert werden darf und die vierfach verglasten Fenster absolut schalldicht sind. Unsere Physio Isa fuhr drei Stunden bis um 01.30 mit ihren Hunden im Auto durch die Gegend, dachte sie wäre damit auf der sicheren Seite. Nix wars, denn um 02.00 legte einer mit der Knallerei los, woraufhin Teddy einen epileptischen Anfall bekam. Was nützen all die Vorschriften und Bussgelder wenn jemand außerhalb der festgelegten Zeiten böllert? Interessiert doch keinen, steht alles nur auf sehr geduldigem Papier.

Im Hundeheim haben wir keine Verluste zu beklagen aber ich finde es durchaus überflüssig und sehr unschön, wenn Bambi schon gestern Nachmittag vor Stress das Kotzen bekommt, Dixie und Shin auch heute Nachmittag noch am zittern sind und sich verstecken, Osby und Hampi völlig aufgelöst sind, Tapas, Sima, Tajo, Carlo, Jette, Wouky, Bambi, Hampi, Osby, Babs, Loop und Mila vor lauter Stress keinen Bissen runterbringen und sechs weitere mit heftigen Durchfällen reagieren.  Ein frohes, gesundes neues Jahr. Ja gerne, aber nicht so!

 

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30.12.2019

Der Winter ist immer die schwierigste Zeit für unsere Hunde, weniger wegen der Kälte aber wir können den Nasen leider nicht erklären, dass Eisfressen blöd ist und Bauchweh gibt. Manche sind völlig verrückt danach und manche sind so robust dass es ihnen nichts ausmacht aber andere hängen im Moment ganz schön durch. Inzwischen gibt es Wasser nur noch in den Hundehäusern aber auch wenn es dort nicht gefriert, eisekalt ist das Wasser trotzdem und die mit sensiblem Magen bekommen dann schnell den Flotten… Die inzwischen einsetzende Knallerei gibt einer ganzen Reihe von unseren Hunden gerade den Rest. Sie können vor Angst nicht fressen, wollen das Hundehaus nicht mehr verlassen und sind mega nervös. Manche Jahre haben wir Glück und haben überwiegend Hunde hier die es ganz gut wegstecken. Aber dieses Jahr haben wir sehr viele Sensibelchen und nervöse Hunde, so dass uns schon vor Morgen graut. Während ich dies schreibe ballert draußen irgendein hirnloser Idiot rum und probt schon mal für Morgen…. Bis eben war es schön ruhig in den Hundehäusern und alle am schlafen, bis eben…. Danke Arschloch, super Idee….

 

Ich hoffe, dass unsere zwei Großen Osby und Daschka zu der eher gelassenen Fraktion gehören, denn nervöse 65 Kg sind kein Spaß mehr. Den hatten die beiden  letzte Woche beim Kennenlernen dafür umso mehr. Daschka die mit ihren drei Jahren als Herdenschutzhund noch nicht erwachsen ist und sich beim Spiel wie ein riesen Welpe verhält braucht schon ein Gegenüber, das ihrer überschäumenden Lebensfreude genug Gewicht entgegenzusetzen hat. Auch wenn Osby gute 20 Kg weniger hat, er weiß mit der Großen umzugehen und die beiden kommen super miteinander klar.

 

 

 

 

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29.12.2019

Gestern kamen die letzten beiden Neuzugänge für dieses Jahr an. Auch sie kommen aus dem Kettentierheim in Bulgarien.

 Das kein-Ohr-Hundemädel Miri ist noch kein Jahr alt, hat aber schon verdammt viel mitgemacht. Vor einigen Wochen wurde sie aus einem fahrenden Auto geworfen, der Mann meinte, er kann sie im Winter nicht gebrauchen….. Ihr Zustand war wegen der starken Auszehrung und Abmagerung bedenklich, deshalb kam Miri gleich in die Tierklinik und an den Tropf. Zum Glück waren ihre Blutwerte in Ordnung und man begann sie vorsichtig aufzupäppeln.

Trotz allem hat sie die Liebe zu den Menschen nicht verloren und ist sehr anhänglich und sucht viel Nähe. Wir haben gestern hier Bilder gemacht (noch nicht bearbeitet) und darauf werdet ihr sehen, was für ein fröhliches, lebensfrohes Hundemädel Miri ist. Sie ist bei Urmel und Ina in der Gruppe und wird jetzt erstmal schön aufgepäppelt. Sie hat immer Hunger, wer kann es ihr verdenken.

 

 

Das letzte Ticket für dieses Jahr hat die kleine, achtjährige Schäferhundmixhündin Gipsey gelöst. Ein herzensgute Hundeseele, die viele, lange harte Jahre an der Kette verbrachte.

Die Bilder zeigen Gipsey in Ruse, in den wenigen glücklichen Momenten in all diesen Jahren mit ehrenamtlichen Helfern des dortigen Tierschutzvereins. Sie ist so ein dankbarer, liebevoller Hund, den man sofort ins Herz schließt. Endlich nicht mehr hungern und frieren, endlich beachtet und geliebt werden. Auch Gispey lebt nun in der Urmel Gruppe.

 

Herzlich willkommen ihr zwei Hübschen, schön dass ihr da seid. Wir sind sicher, das neue Jahr wird euch Glück bringen.

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27.12.2019

Wie allen unseren Hunden hat auch dem alten Svasti Isas Behandlung gestern sehr gut getan. Seitdem kann er wieder aufstehen, ist mobiler und futtert wieder mit mehr Appetit. Mit Sita ging es heute zum Tierarzt. Für das ängstliche Mädel eine Tortur aber es führte kein Weg dran vorbei. Auch wenn sie vor lauter Panik zweimal ihre Analdrüse auf die Arztkitttel entleerte, bei der Untersuchung und Behandlung lies sie brav alles geschehen. Sita hat Fieber und eine akute Infektion. Wir hatten ja schon gestern angefangen sie zu behandeln und wenigstens isst sie wieder kleine Portionen. Seit sie bei uns ist, hat Sita 3 Kg zugenommen und wiegt bei einer Schulterhöhe von 60 cm inzwischen 22 Kg. Bis allerdings weder die Wirbelsäule, noch die Hüfthöcker und Rippen noch zu sehen sind, wird es noch eine ganze Weile brauchen. Sita braucht viel Ruhe, da ihr einfach alles einen enormen Stress verursacht und am liebsten möchte sie ihr Nest unter der Wärmelampe gar nicht verlassen. Da Sitas Reconvaleszenz geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, wäre es schön, wenn sich für das arme Mädel Paten fänden, die ihre Behandlung unterstützen.

All diese Probleme hat die junge Gemma zum Glück nicht. Sie steht fest und fröhlich mit allen vier Pfoten im Leben und hat obwohl sie noch nichts kennt, den Umzug ins neue Zuhause ganz prima gemacht. Das Ehepaar hatte ihren alten Hund verloren und nahm sich Zeit die neue Mitbewohnerin mehrmals zu besuchen und kennenzulernen. Zur Familie gehören auch zwei Samtpfoten, die außergewöhnlich gelassen und offen auf das neue Familienmitglied reagiert haben. Wobei Gemma es ihnen aber auch nicht schwer gemacht hat und schön vorsichtig war. Wir wünschen dir ein wunderbares Hundeleben und freuen uns, dass du nun behütet und umsorgt wachsen und erwachsen werden darfst.

Es ist immer große eine Freude wenn Junghunde so unverdorben und offen sind und nicht schon ein Päckchen an schlimmen Erlebnissen mit sich rum tragen. Gemmas Schwester Jule ist ebenfalls ein Sonnenschein und hätte gerne eine genauso nette Familie. Also wo sind die Wuschelhundefreunde die dem netten Mädel diesen Herzenswunsch erfüllen???

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26.12.2019

Also langweilig waren unsere Weihnachtstage nicht. Es hatte zwar alles auch nix mit Weihnachten zu tun, aber das ist halt so bei uns. Erfreulich viele Gassigänger fanden den Weg ins Hundeheim und Abends gabs Fleisch und Kekse mit ins Futter. Also am ehesten haben unsere Hunde gemerkt dass es irgendwie anders und besser ist. Opa Svasti schwächelt im Moment sehr und kommt kaum noch auf die Pfoten, so dass wir heute unsere liebe Physio Isa baten, den alten Bub zu behandeln. Und da sie dann schon da war, bekam auch Opa RP gleich noch eine “Weihnachts-Akupunkturbehandlung”. Sorgen macht uns auch die verhungerte Sita, die Brechdurchfall hatte und dann anderthalb Tage das Futter verweigerte. Da ist Morgen gleich mal Tierarzt angesagt, auch wenn das dem sehr schüchternen Mädel gar nicht gefallen wird.

Heute wars dann ein richtig langer Tag. Um halb fünf an den Flughafen fahren um den für dieses Jahr letzten chinesischen Glückskeks abzuholen. Der Flug von Shanghai nach Frankfurt hat immer derartigen Rückenwind, dass er leider immer zwischen einer halben bis eine Stunde früher ankommt, als geplant…. Abends gabs dann noch ein paar Sondereinsätze, so dass dann endlich um halb 10 Feierabend war. Langt ja dann auch für so einen (Feier-) Tag….

Und das ist der China man, der zauberhafte, anderthalbjährige Samojedenbub Jedi. Er sieht im Moment wirklich aus wie ein Plüschi, da er runter geschoren werden musste. Nach der Enge im dortigen Shelter genießt Jedi es sehr, nach Herzenslust rumtoben und sich bewegen zu können.

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