Mit unserem Tagebuch möchten wir euch einen kleinen Einblick in den ganz normalen Wahnsinn des Tierheimalltags, unsere Arbeit und Erlebnisse geben. Ihr könnt Freude und Trauer mit uns teilen und seid so einfach ein bisschen mittendrin und bei uns und den Hunden.

VB AZ-WO – Heimathelden suchen Glücksbringer

Tierarztkosten für die Gnadenhofhunde
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Frühlingsfest 2026

 

Plakat für das Frühlingsfest 2026 des Tierschutz Wörrstadt

Plakat Frühlingsfest 2026

Plakat für den Gartenmarkt 2026 des Tierschutz Wörrstadt

Plakat Gartenmarkt 2026

Frühlingsfest 2026 des Tierschutz Wörrstadt

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19.03.2026

Das in der Mitte ist die ehemalige Wörrstädterin Clara. Sie hat eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, sie geht nämlich mit ihrem Frauchen ehrenamtlich in ein Hospiz um todkranken Menschen Freude zu bringen und Gesellschaft zu leisten. Sie ist dabei sehr einfühlsam und die Patienten freuen sich unheimlich über ihren Besuch. Danke Frauchen und Clara für dieses ganz besonders wertvolle Engagement.

Dori weiß ganz genau wann ihre Patin Manuela kommt um sie auf einen schönen Spaziergang und gemeinsam verbrachte Zeit zu entführen. Dori ist ja so eine ganz Stille und Zurückhaltende und hat meistens einen ziemlich verhangenen, ernsthaften Blick. Aber die Zeit mit Manu bewegt was in ihr, lässt sie wacher und selbstbewusster schauen, das ist so schön zu sehen. Mit jedem weiteren Spaziergang merkt man wie sich die Bindung stärkt, ein wunderbares Geschenk das so mancher Pate unseren Hunden durch das persönliche Kümmern gibt.
 

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18.03.2026

Die Arbeit hört nie auf und so wird jeder Tag mit einigermaßen Wetter genutzt um vorwärts zu kommen. Die Sanierungsarbeiten rund um das Hundehaus und das neu erstellte Gehege machen gute Fortschritte. Wenn die Überdachung fertig ist, kann das alte Dach des Hauses entfernt, isoliert und neu gedeckt werden. Das war die einzige Möglichkeit diese Arbeiten im Trockenen und unabhängig vom Wetter durchführen zu können. Vielleicht etwas unkonventionell aber sehr praktisch und besser als auf eine Weile trockenes Wetter zu hoffen.

Das nächste anstehende Großprojekt wird Ende nächste Woche starten. Unser Küchenhof ist seit langem bei Regenwetter nur noch eine Schlammwüste. Inzwischen hat Christian mit Hilfe des Baggers einige alte Wurzeln und Baumreste entfernt und das Ganze schonmal einigermaßen planiert. Bis die Arbeiten losgehen ist noch einiges vorzubereiten aber das bekommen wir hin. Der Hof wird mit entsprechenden Unterbau dann mit Rasengittersteinen gepflastert und ein paar neue Bäume werden gepflanzt. Die Arbeiten werden professionell von einer Firma durchgeführt, die uns einen wirklich guten und fairen Preis macht, immerhin haben sie einen Ex Wörrstädter Zuhause 😉 Ich bin heilfroh, wenn das mal gemacht ist, denn ihr könnt euch vielleicht vorstellen wieviel Schlamm und Dreck die Hunde in die Hundehäuser und ins Haus schleppen, das ist nicht spaßig…

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17.03.2026

Glück haben war nichts was Rommi mit ihrem bisherigen Leben in Vebindung gebracht hat. Sie ist nicht die Mutigste und extrem bescheiden. Nach Bilbos Tod war bei unserer lieben Helferin Ulrike wieder ein Pflegeplatz frei und den wollte sie Rommi geben. Das ist die große Chance für das schüchterne Mädel schöne Dinge zu erleben, zu erfahren was ein gutes Hundeleben ist, zu lernen Vertrauen aufzubauen.

Das geht soviel besser in einem häuslichen Umfeld mit einfühlsamen Menschen. Danke Ulrike, dass ihr Rommi ein Stück auf ihrem Weg begleiten wollt. Wäre schön, wenn sie wieder lachen lernen würde. Wenn nicht bei euch, wo dann…

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16.03.2026

Da war unsere junge Layla noch ganz entspannt in der Tierarztpraxis, nicht ahnend was es für ein harter Tag werden würde.

Eigentlich sollte „nur“ ihr ausgerenktes Knie operiert werden aber wir hatten besprochen, dass sich der Orthopäde auf jeden Fall auch den Oberschenkel mit der eingesetzten Platte anschaut. Dabei wurde festgestellt, dass sich der Femur nach außen verkrümmt hatte und dadurch eine Achsenfehlstellung entstand. Das Knie konnte so gar nicht halten. Also musste das verheilte Bein erneut gebrochen/durchgesägt, die Stellung korrigiert und eine neue Platte eingesetzt werden. Das war alles in allem eine lange und aufwändige Op und Layla war entsprechend matschig und brauchte lange um wach zu werden und auf die Pfoten zu kommen.

Unser Mädel muss es jetzt viele Wochen gaaanz langsam angehen lassen und ist natürlich alleine ohne ihre Kumpels untergebracht. Nicht einfach für einen so jungen und verspielten Hund. Da Bewegung nur sehr reduziert möglich ist, werden wir das kluge Köpfchen mit Denkspielen auslasten müssen. Hauptsache es heilt alles gut, drückt unserer Maus mal die Daumen.

 

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15.03.2026

Das beste kommt zum Schluß. Als alter kleiner Knopf mit einer schlimmen Vergangenheit, schwer Herzkrank dazu, hat es für Bilbo den Himmel auf Erden bedeutet bei unserer Helferin Ulrike, ihrer Familie und ihren drei Hunden als Dauerpflegi einziehen zu dürfen. Der kleine Grantler blühte auf und genoß jeden einzelnen Tag, war Freund, Wegbegleiter, Bürohund und geliebtes Familienmitglied. Neun Monate währte die beste Zeit seines Lebens, voller Liebe und Abenteuer umgeben von zwei- und vierbeinigen Freunden.

Schon im Januar ging es Bilbo mit dem Herzen so schlecht dass wir dachten er muss erlöst werden. Es wurden die Medikamente aufs Maximum hochgesetzt, die Lunge lief immer wieder voll Wasser aber Bilbo erholte sich nochmal. In der Nacht von Freitag auf Samstag bekam Bilbo kaum noch Luft und man sauste Notfallmässig mit dem Alterchen nach Hofheim in die Klinik. Es war leider nichts mehr zu machen als Bilbo sanft auf seinen letzten Weg zu schicken. Neun Monate mögen für Viele nicht lang sein aber für Bilbo haben diese Monate sein bisher leeres Köfferchen prall gefüllt mit schönen Erinnerungen die er jetzt zum mitnehmen hatte. In den Herzen seiner Pflegefamilie und der Hundeheimfamilie hat er sich  sein Plätzchen gesichert und wird schmerzlich vermisst. Gute Reise kleiner Bilbo.

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13.03.2026

Monic wird langsam Tierarztprofi, obwohl grundsätzlich sehr schüchtern, ängstlich und vor allem Geräuschempfindlich hat Monic die ganzen Termine und Untersuchungen bisher gut gemeistert. Es strengt sie sehr an aber sie blieb immer kooperativ. Die gute Nachricht ist, ihr muss nicht der Gehörgang entfernt werden, ihre Ohren sehen innen aber fatal aus. Im rechten Trommelfell ist ein kleines Loch. Die Ohren wurden intensivst gereinigt wie es nur unter Narkose möglich ist und Proben entnommen.

Die Ohrmedikamente wurden umgestellt und die HNO Ärztin ist der Überzeugung, dass eine Futterallergie die Ursache ist. Monic bekommt ja schon seit längerer Zeit Pferd pur, wird sollen aber jetzt mit einer anderen Ausschlussdiät (Känguru) beginnen. Die nächsten Wochen werden weisen, ob es die richtige ist. Drückt der gebeutelten Maus mal die Daumen, dass die Ohren jetzt abheilen können und sie nicht mehr so arg quälen.

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12.03.2026

Unsere Gnadenbrot-/Hausgruppe ist ziemlich verwundert, dass im Moment fast nur noch kleine Hunde Interessenten haben und somit die Chance auf ein eigenes, richtiges Zuhause.

Die die mit uns leben haben ihr Zuhause aber wir haben so viele, tolle, liebevolle, verträgliche und freundliche Hunde von mittelgroß bis groß, von jung bis älter die auch soooo gerne ihre Deckelchen treffen und finden möchten. 

Reife, Lebenserfahrene Mädels im besten Alter wie unsere June und Boschka

Fesche Jungs die sich auch gerne mal anlehnen möchten wie unser Toni, Scooter oder Knox

Die etwas schüchternen und nicht so forschen, die etwas Geduld und Einfühlungsvermögen brauchen aber so zauberhaft und liebenswert sind wenn sie einem vertrauen, wie Livia, Remmi, Zippo, Emilio, Tari und Sweety

Und, und, und, eigentlich sollte jeder bei uns seinen Herzenshund finden können und bis das soweit ist, warten wir halt noch etwas…

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10.03.2026

Bei der Diagnose die wir heute beim Tierarzt bekommen haben hat Claire gemeint, da taucht sie lieber ab. Claire hatte vorgestern Nacht eine Art periodischen Schüttelfrost, so heftig, dass ich davon wach wurde weil die Matratze so vibriert hat. Nach ein paar Minuten war es vorbei. Claire kam bisher nie ins Bett aber da war ihr wohl nach Nähe. Letzte Nacht war sie total unruhig, wollte/konnte sich nicht hinlegen, war stark am hecheln, Bauch fest.

Nachdem ich ihr Novalgin gespritzt hatte, kam sie zur Ruhe. Also heute zum Tierarzt, Blut abnehmen, röntgen, Ultraschall. So wie es aussieht hat Claire einen Lebertumor. Sie ist jetzt Schmerzmitteltechnisch gut abgedeckt und von daher ruhig und kann auch wieder liegen. Meist geht es mit Lebertumoren recht rasch zu Ende. Noch frisst Claire aber wie gesagt es kann schnell gehen. Hauptsache sie hat keine Schmerzen, das ist das Wichtigste. 

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09.03.2026

Irgendwie hatten wir mit unseren letzten beiden Tierarztterminen ziemlich Pech. Am Donnerstag sollte Bei Monic die Othoskopie in der Klinik gemacht werden. Auf der CD von ihrem CT waren dann allerdings alles außer dem Ohr zu sehen. Offensichtlich war beim brennen der CD etwas schief gegangen oder die CD defekt. Also musste der Termin abgesagt werden bis eine intakte CD mit den benötigten Bildern in der Klinik eintrifft. Am Freitag haben wir einen neuen Termin der dann hoffentlich auch so klappt wie er soll.

Heute Morgen war Kim schon auf dem Weg zu unserem Orthopäden in Weiterstadt da Laylas Patella Luxation operiert werden sollte. Auf halbem Weg kam der Anruf, OP abgesagt. Blöd, mal schauen, wann wir einen neuen Termin bekommen.

Unsere große Daschi hat zwar keine Chancen ein Zuhause zu finden aber dafür hat sie viele Freunde unter den MitarbeiterInnen und HelferInnen. Gestern hatte eine unserer Helferinnen ein kleines Geburtstagspicknick und Daschi durfte dabei sein. Sie fands toll mal so viel Aufmersamkeit zu bekommen. Dazu dann noch einen Berg altes Winterfell loszuwerden, war die Kirsche auf der Sahne. 

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08.03.2026

Ein ganzer Zwerg war der inzwischen siebeneinhalb monatige Onyx als er ins bulgarische Kettentierheim kam. Es war nun mehr als Zeit, dass der Bub da raus kommt. Obwohl sein Start ins Leben mehr als schlecht war hat er sich sein freundliches, offenes Wesen bewahren können. Altersgemäß ist er neugierig und sehr verspielt. Und ein richtig lieber Schatz.

Die fünfjährige Tonka schaut nicht begeistert, wie auch, an der Kette hängen ist einfach ganz fürchterlich. Bei uns ist sie ganz fix wach geworden, die Augen strahlen und sie genießt es so sehr rennen, spielen und natürlich auch schmusen zu können. Ist eine ganz Feine!

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