12.10.2020

Hin und wieder gibt es Dinge die einem echt die Laune und den Tag vermiesen können, deshalb heute “nur” die Vorstellung der Neuankömmlinge vom Samstag:

Die zwei Schwestern Ria (die braune) und Sanja (weiß) wurden ganz klein von Hundefängern aufgelesen. In Ländern die mit großen Populationen an Srassenhunden zu kämpfen haben ist die Kastration das wichtigste und sinnvollste Instrument, um auf längere Sicht das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen bzw. zu minimieren. So wurden die kleinen Mädels geimpft und kastriert und sollten dann wieder zurück auf die Strasse gesetzt werden. So jung wie sie waren standen ihre Chancen mehr als schlecht zu überleben und so wurden sie vom Tierschutzverein “Rettungsanker Ruse” in einer Notpension in Sicherheit gebracht. Die beiden sollten sieben Monate alt sein, sind aber um einiges jünger, da sie zum Teil noch Milchzähne haben. Die Mädels sind einfach Klasse, unverdorben, neugierig und total Menschverliebt. Heute hatten sie ihre Hundeschule Einschulung und die erste Übungsstunde. Waren gut und sehr unerschrocken dabei. Bilder und Videos dazu gibts Morgen. Wir suchen für die Beiden ein Zuhause mit nettem Hundekumpel oder viel Hundekontakt, das muss einfach sein. Zusammen wäre natürlich noch schöner, aber der Wunsch ist wahrscheinlich ziemlich utopisch….

Ein ganz anderes Kaliber ist die vierjährige Rottweilerdame Lyssa. Sie wurde ausgesetzt und war körperlich und seelisch in einem bedauernswerten Zustand als man sie fand. Auf einer guten Pflegestelle in Bulgarien, wo Lyssa mit einer weiteren Rottweilerhündin und zwei Rüden lebte, wurde sie aufgepäppelt und fand ihre Lebensgeister wieder.  Sie ist ein großes, stämmiges Mädel, das es gerne ruhig hat. Spaziergänge mit Lyssa sind ein Genuss und sehr entspannend. Na Rottweilerfreunde, wem von euch erwärmt die Hübsche das Herz? Katzen sind übrigens nicht so ihr Ding.

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