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Ich bin die Duna, eine vierjährige, kastrierte schokobraune Labradorhündin.
Meine Vorbesitzer haben den Büchern Glauben geschenkt, dass alle meiner Rasse Kinderlieb sind und der Familienhund schlechthin...
Dazu noch ein paar schlechte Hundeerziehungsbücher zu Rate gezogen, tja und rapp zapp war alles falsch gemacht was man falsch machen konnte - auch ein Labrador kommt nun mal nicht erzogen auf die Welt...
Kurzum man schaffte es mich völlig Futteraggressiv zu machen und so wurde ich natürlich zum Problem mit den Kleinkindern im Haushalt und kam hierher.
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Da man hier weiß, wie man mit Hunden umgeht bin ich hier völlig unproblematisch. Ich bekomme mein Futter getrennt und kann in Ruhe fressen. Keiner versucht mir etwas wegzunehmen, das hat mich schon sehr
beruhigt.
Ich bin ein nettes Hundemädchen, intelligent, sehr verspielt und klar - ich liebe Wasser. Mit anderen Hunde komme ich zurecht und wenn ich sie mag spiele ich auch mit ihnen, nur nicht zu lange und mit
kleinen oder jungen gar nicht, die werden vertrieben.
Ich bin recht aktiv und gehe unheimlich gerne spazieren. Kinder bräuchte ich in meiner neuen Familie nicht mehr.
Zu viel und zu enger Menschkontakt setzt mich sehr unter Stress und meine Reaktion darauf ist Abwehr..., hau ab laß mich in Ruhe, ich brauch eine Pause was dann sehr lautstark vor sich geht und
bedrohlich wirkt.
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Ich bin ein starker Charakter, so kann man das wohl nennen, wenn man es erleben musste, dass einen die Menschen denen man vertraute auf die Seite werfen, sich drauf legen und würgen bis zur
Bewusstlosigkeit und man hinterher trotzdem nicht gebrochen ist.
Dadurch bin ich allerdings recht eigen geworden, insbesondere was das Zusammenleben angeht. Zuviel Mensch vertrage ich nicht um mich. Von daher wäre für mich jemand ideal, der ganztags arbeitet und in der
Mittagspause Zeit hat mit mir spazieren zu gehen natürlich auch morgens und abends.
Einer Einzelperson wird es wesentlich leichter fallen mit mir klarzukommen, ich bin eben kein “nebenbei”Hund und ich bin auch noch lange kein Schmuser. Platz ist auch ein Faktor, ich muß ausweichen können
wenn es mir zu eng wird und ein Hof den ich mal eine Zeit für mich habe während ihr drinnen mal Pause vor mir macht wäre auch eine Hilfe.
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Ich brauche Menschen, die viel Hundeverstand haben, viel Geduld!!! und die bereit sind, mit mir an den Problemen die ich noch habe, zu arbeiten. Menschen die wissen daß mein Verhalten menschgemacht ist und nicht
meine Schuld. Menschen denen vielleicht auch mal ein Kratzer oder ein kleines Loch nicht viel ausmacht weil sie wissen, es ist eine Reaktion auf die erlernte Vergangenheit, die dann in den Spiegel schauen und sich
sagen, O.K. da hab ich wohl was falsch gemacht. Also tolerante, nervenstarke Leute die nicht so schnell Angst entwickeln und schnell verzeihen können.
Vieles ist schon besser geworden, aber solche schlimmen Erlebnisse löscht man nicht einfach so aus.
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