Monatsarchiv: August 2017

31.08.2017

Heute war wieder mal einer dieser besonderen Tage, die es nicht oft aber zum Glück doch immer wieder mal gibt. Unserer Langzeitgast Belgo ist ausgezogen. Jahr um Jahr verging ohne dass sich trotz aller Bemühungen was ergeben hätte. Dann letztes Jahr eine Vermittlung die mangels Geduld der Menschen ganz schnell in die Hose ging und nach ein paar Tagen war er wieder da unser Belgo.

Und nun ging plötzlich alles ganz fix. Unsere neue Helferin Alicia erzählte, dass ihre Eltern zuletzt ebenfalls einen Berger de Pyrenees hatten. Eine sehr eigene Hündin, die es so richtig weder mit Menschen noch mit anderen Hunden hatte. Dagegen ist Belgo nun kein wirklich schwerer Fall. Die Eltern lernten Belgo kennen, waren zweimal mit ihm spazieren und dann stand die Entscheidung fest. Das ist ein toller Junge, der soll bei uns einziehen. Ich hab dann erstmal ne Runde heulen müssen, sooo schön war das.  Gesagt, getan und nachdem Belgo gestern nochmal von unserer Physio Isa behandelt worden war, gings heute endlich los Richtung Kelkheim.

Klar war Belgo erstmal aufgeregt, zumal er im Haus die Katze der Tochter die zu Besuch war, roch. Aber das Katzentier war schlau und lies sich nicht sehen. Belgo erkundete begeistert den riesigen Garten und lernte die Nachbarshündin kennen, ein großes, dickes Mastinmixmädchen, die er anscheinend ganz nett fand.

Wir sind guter Dinge, dass es dieses Mal wirklich so richtig passt. Seine neuen Menschen haben die Ruhe weg, sind entspannt, souverän und sehr verliebt in den Bub und hatten rasch einen Zugang zu Belgo gefunden. Die Vorzeichen waren noch nie so gut und deshalb klappt das jetzt auch. Nach knapp sechs Jahren bei uns, hast du es nun mehr als verdient endlich zur Ruhe zu kommen, mehr Nähe und Dabeisein zu spüren und einfach mehr Leben zu haben.  Machs gut du feiner Junge und vertrau deinen neuen Menschen, sie meinen es wirklich gut mit dir.

 

 

 

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30.08.2017

Seit Montag herrscht hier der „Arbeits-Ausnahmezustand“, wir sind nämlich mit der tatkräftigen Hilfe lieber HelferInnen dabei  das komplette Gelände, die Ausläufe, Spielgerüste und Hundehäuser in Schuss zu bringen. Bei den Temperaturen stehen wir den ganzen Tag im eigenen Saft aber es lohnt sich und ist geradezu unglaublich was sich in den drei Tagen bewegt hat und bewerkstelligt wurde.

Da wird gestrichen

geputzt und gewienert

 gepflanzt

 und nochmal gestrichen

Unkraut gerupft und von der hilfreichen Indi entsorgt

 und ein Schmusepäuschen eingelegt 😉

und tausend andere Dinge mehr. So eine Aktion musste eh mal wieder sein, hat allerdings auch seinen Grund. Aber den erfahrt ihr wenns soweit ist 😉

Obwohl wir alle völlig platt sind, hat Christian eben auch noch die Seiten von den beiden Geschwistermädchen Patsy und Pixie und von Kea erstellt und einen Haufen Bilder bearbeitet. Von Olivia und Charlie müssen wir noch Bilder machen, da war einfach noch keine Zeit zu. Und jetzt ist für heute Schicht – gääähn

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Kea

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  Februar 2016
Herkunft:  Spanien
In Wörrstadt seit:  19.08.2017
Schulterhöhe/Gewicht:  53 cm / 14 Kg
Rasse:  Mischling

 

 



					
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Pixie

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  noch nicht
Geburt:  März 2017
Herkunft:  Spanien
In Wörrstadt seit:  26.07.2017
Schulterhöhe/Gewicht:  derzeit 45 cm / 10 Kg
Rasse:  Mischling

 

 



					
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Patsy

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  noch nicht
Geburt:  März 2017
Herkunft:  Spanien
In Wörrstadt seit:  26.08.2017
Schulterhöhe/Gewicht:  derzeit 48 cm / 12 Kg
Rasse:  Mischling

 

 

 



					
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29.08.2017

Mensch Belgo du machst Sachen. Am Sontag Abend hielt der arme Bub den Kopf wieder ganz schief, ganz nach rechts verzogen und hatte offensichtlich Schmerzen. Was waren wir froh, dass unsere liebe Physio Isabell Degen-Schreck eine Stunde später kam und Belgo noch behandelte. Akkupunktur war nicht möglich, es tat einfach zu weh aber eine einstündige Massage seines Muskelhartspanns im Nacken waren möglich.

Belgo hatte das ja schon immer wieder mal aber ausgerechnet jetzt war das richtig blöd, denn er sollte gestern endlich in das langersehnte Zuhause umziehen. Da er seinen Kopf am Montag Morgen immer noch leicht schief hielt, haben wir das nach Hause bringen verschieben müssen, denn mit Schmerzen, für ihn mehr oder weniger fremde Personen und vielleicht noch eine fremde Physio das wären keine guten Vorrausetzungen für den Start ins neue Leben gewesen. Dann lieber auf Nummer sicher, nach knapp sechs Jahren bei uns soll es auf drei Tage mehr oder weniger jetzt nicht ankommen.

Morgen wird Belgo noch mal behandelt und wird dann am Donnerstag mit Christian ins neue Zuhause nach Kelkheim fahren. Der Spatz schaut Gedankenverloren über den See und sieht hoffentlich eine wunderbare Zukunft. Noch zweimal schlafen…

Jeder unserer HelferInnen hat hier seinen Lieblingshund, ist ja auch ganz normal. Unsere Helferin Vanni hat sich bis über beide Ohren in die große Sima verliebt und schaut immer, dass sie dem Mädel was Gutes tun kann.  Sima genießt das sehr und ihr Partner Little ist auch immer mit von der Partie. 

 

 

 

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28.08.2017

So jetzt wirds aber Zeit von unserer kleinen Rückkehrerin vom Samstag zu berichten. Unser Bambi ist nach einem Jahr wieder da. Es hatte sich alles so gut entwickelt. Bambi machte Fortschritte, ging eine enge Bindung ein, bekam mehr und mehr an Aufmerksamkeit und dann, dann änderten sich nach und nach die Rahmenbedingungen und Bambi musste Abstriche machen. Es ist einfach problematisch wenn wir unsere Hunde so vereinnahmen,es  immer noch mehr und mehr gibt und dann plötzlich der Punkt kommt wo es nicht mehr weiter sondern rückwärts geht. Wie soll der Hund das verstehen, er protestiert, er fordert und verursacht nun Probleme, deren Ursache der Mensch ist.

Hier etwas weniger Zeit, dort ein neuer Mensch der dazu kam, ein Angsthund der im Mietshaus einzog und dauerkläffte. Viele Kleinigkeiten die Bambis Stresspegel ansteigen liessen. Bambi entwickelte Verlassensängste, begann ebenfalls wenn sie mit Kumpel Carlos alleine war zu bellen und somit stieg Frauchens Stresspegel.

Letztlich hieß die Vernunftentscheidung, Bambi kommt zu uns zurück. Auf der großen Trainingswiese wartete schon ihre alte Familie, die Küchentruppe um Rosie, Waigel, Till, Laika und Kitty. Ein kurzes beschnuppern. Ey, hallo, du hier, prima, willkommen zurück und schon tobten wieder alle gemeinsam über die Wiese. Es ist als wäre Bambi nie weggewesen.

Das kleine Ding flitzte und tobte so sehr, dass das Geschirr nicht mehr so optimal saß 😉

Die ersten zwei Tage hat Bambi noch vermehrt gebellt wenn wir nicht dabei waren, aber auch das hat sich inzwischen schon wieder gelegt. So Schnecke, dann geht jetzt alles wieder seinen gewohnten Gang und du machst an Überbetreuung einen Haken, ist einfach weniger Stress.

Auch wenn es jetzt leider diesen Ausgang genommen hat, danken wir dir Freya was Bambi mit dir lernen und erleben durfte. Wir wissen, dass es dir sehr schwer gefallen ist und Carlos jetzt wahrscheinlich auch durchhängt. Aber leider gab es keinen anderen Plan B…

 

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27.08.2017

Oh Mann hier brummts vielleicht. Ich komme gar nicht hinterher euch alles zu erzählen. Für manches bräuchte ich mehr Zeit, deshalb werde ich das ein oder andere auf die nächsten Tage verlegen, geht ja nicht verloren.

Ein Teil unserer Hunde ist zur Zeit ziemlich gestresst, da vor vier Tagen die blöde Knallerei mit den Starenabwehr-Schussanlagen begonnen hat. Dazu noch das schwere Gewitter vorgestern und am Wochenende ein Open Air Festival in Wörrstadt. Die Fans nennen es Musik aber eigentlich ist es nur wummernder Höllenlärm. Wouki verbringt den Tag in seiner Hütte und auch Belgo und Emma trauen sich kaum raus. Die Böllerei wird jetzt die nächsten zwei Monate andauern, das ist wirklich die schlimmste Zeit des Jahres für die Hunde.

Heute Vormittag hatte Asta, die das alles zum Glück gar nicht stört einen Termin. Rex, ein älterer Schäferhundbub hatte seine Gefährtin verloren und suchte wieder Anschluss. Die beiden reifen Semester haben sich gesehen und sofort gemocht. Auch die Menschen waren von unserem abgeklärten, lebenserfahrenen Mädchen begeistert und so durfte sie noch heute Nachmittag nach Idar Oberstein umziehen.  Rex freute sich wie Bolle als Asta ein paar Stunden später vor der Tür stand und unser Mädchen hat im Haus dann sofort das Kuschelbett entdeckt und sich strahlend reingepflanzt. Die Menschen sind sehr liebevoll mit den Hunden und pflegen ihr Alterchen mit viel Umsicht und Verständnis. Das ist ein gutes Gefühl zu spüren, dass wirklich auf die Befindlichkeiten und auch Handicaps von alten Hunden so viel Rücksicht genommen wird.

Schöner hätte es Asta  nicht treffen können. Nach dem harten Leben das sie ohne je den Mut zu verlieren im Kosovo hatte, fast verhungert und mit kaum Fell wie sie hier ankam ist das nun die gerechte Belohnung. Wir haben sie aufgepäppelt und nun darf sie gut erholt das alles in vollen Zügen geniessen. Das tut soo gut 🙂

Bevor Asta mit Christian Richtung neue Heimat startete, hatte Henny einen Termin. Irgendwie war heute der Schäferhundtag. Hennys neuer Kumpel ist ein super netter, freundlicher Kangalrüde. Die beiden Nasen sahen sich, kurz geschnuppert und schon ging ein ausgelassenes Spiel los. Mal schauen wann Henny umziehen darf.

Pixie und Patsy sind schon aufgetaut, zwar noch schüchtern aber kein Vergleich mehr zu gestern.  Für die kleinen Mädchen ist es schade, dass Asta nicht mehr da ist, sie hatten sie sofort als Ersatzmama angenommen. Auch Yuri fehlt die Chefin sehr, er ist jetzt wieder unsicherer und zieht sich mehr zurück. Jetzt heißt es überlegen wie wir die Hunde um- und neu zusammensetzen, so dass sich wieder alle wohl fühlen und vom Zusammensein profitieren.

Auch unsere Flohmarktmädels Claudi, Margret und Conny waren heute fleissig und waren mit unserem Stand auf dem Flohmarkt im Rahmen der Ober Saulheimer Kerb. Nächsten Sonntag sind wir dann auf dem Flohmarkt des Wörrstädter Marktes und die Woche darauf folgt noch der Kerbeflohmarkt in Nieder Saulheim. Schaut mal vorbei, wir haben wieder für jeden Geschmack was dabei 😉

 

 

 

 

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26.08.2017

Es ist ein reges Kommen und Gehen im Moment hier im Hundeheim.

Gestern machte sich Usain mit Christian auf in Richtung neues Zuhause. Erst war der kleine Mann nicht davon überzeugt, dass es eine gute Idee wäre ohne seine Ersatzfamilie einen wie er dachte Spaziergang zu machen. Aber letztlich siegte die Neugier.

Der kleine Kauknochen zur Begrüssung wurde sofort benagt und da Usain ja Wohnung gewöhnt ist, war die neue Umgebung für ihn auch gleich ok.

Auch wenn es für ihn erstmal komisch ist ohne seine drei erwachsenen Freunde, im engen Freundeskreis seiner neuen Eltern lebt ebenfalls ein Entlebucher und in der Umgebung gibt es viele Hunde mit zum Glück sehr offenen und entspannten Besitzern, so dass der süße Knopf bestimmt rasch neue Kumpels finden wird. Hab ein wunderbares, spannendes Leben kleiner Herzensbrecher.

Heute Vormittag kam dann quasi die „Ablösung“ von Usain für sie Ersatzelterngruppe um Asta, Orea und Yuri, sie sollen ja schließlich nicht arbeitslos werden, wo ihnen die Kinderbetreuung so viel Spaß macht 😉 Die zwei knapp sechsmonatigen Schwestern Pixie und Patsy waren nach dem langen Transport völlig fertig und verunsichert, zumal sie noch nicht viel Schönes in ihrem kurzen Leben erfahren haben. Hatten noch nie eine weiche Decke unterm Bobbes und freundliche Menschen waren offensichtlich auch Mangelware. Das wird sich nun alles ändern. Zum Glück haben sich die beiden ihre kindliche Neugier bewahrt und waren heute Nachmittag schon lockerer und ein bisschen mutiger unterwegs. Nach einer ruhigen Nacht mit sattem Bäuchlein sieht es Morgen bestimmt schon besser aus.

Die allermeisten unserer Hunde fühlen sich bei uns wohl, sind zufrieden und glücklich. Leider nicht alle. Unsere Milli ist in den knapp 3 Monaten die sie nun bei uns ist, nie über den Verlust ihres Prinzessinnenstatus und der Rundumbetreuung im alten Zuhause hinweggekommen. Milli war hektisch und nervös, einfach unglücklich und frustriert. Das konnten wir nicht länger mit ansehen und so baten wir den befreundeten Tierschutzverein die Hundehilfe Pfalz e.V. um Hilfe.

Heute wurde eine Pflegestelle frei und Milli durfte umziehen. Und Millie war sofort wie verwandelt. Die drei Hunde auf der Pflegestelle wurden von ihr ignoriert, kein Gestänkere wie die ganze Zeit. Einfach durchatmen und das gute Gefühl endlich wieder in einer häuslichen Umgebung zu sein legten den Schalter um.

Den Weg ins Bett der Töchter fand sie schneller als die Wasserschüssel. Wir sind sehr glücklich, dass Millie diese Chance bekommen hat. Sie hat nun für eine Vermittlung weitaus bessere Karten, da sie sich viel positiver und entspannter zeigen kann und einfach ein anderer Hund ist. So Mäuschen jetzt wird alles gut und du kannst endlich zur Ruhe kommen.

 

 

 

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24.08.2017

Heute konnten wir eine unser Nasen ganz besonders glücklich machen, denn der süße Simba durfte in sein neues Zuhause umziehen. 19 Tage musste der Riesenschmuser zum Glück nur durchstehen und man merkte ihm die Erleichterung deutlich an, wie froh er war wieder in einer häuslichen Umgebung zu sein.

Simba, der perfekte Hund. Bildhübsch, handliche Größe, super lieb mit allem und jedem, liebevoll und verschmust bis zum abwinken, super erzogen, aber bitte, bitte nicht alleine lassen. In Tansania hatte er mit mehreren Hunden gelebt und als seine Familie nach Deutschland ging sollte er plötzlich den ganzen Tag alleine bleiben können. Das hat der Spatz nicht gepackt. Das muss er nun auch nicht mehr. Seine Menschen sind Zuhause und Simba kann immer mit dabei sein, denn wo keine Hunde erwünscht sind, gehen seine Menschen eh nicht hin.

Mit zur Familie gehört Kater Carlos, der eher von der selbstbewussten Sorte ist. Da Simba aber Streit so überhaupt nicht mag, hat er Carlos gleich zu verstehen gegeben, dass er ihm nicht gefährlich werden wird. So Schatzekind, jetzt bist du wieder so richtig glücklich und geborgen und alle hier gönnen dir das von Herzen!!!

Auch die Menschen von unserer Blues sind sehr glücklich mit der großen Dame und deshalb kamen heute wunderschöne Pflanzen aus der eigenen Baumschule zur Verschönerung unseres Geländes an. Noch dazu ein paar sehr edle englische Gartenhandschuhe aus weichem Leder mit Ellenbogenhohen Stulpen. DANKE ihr Lieben. Die Handschuhe sind so der Kracher, Christian war hin und weg 🙂

Ok, ok, das Foto war gestellt, die wirkliche Arbeit, das Stutzen der ausgeuferten „Wüterichhecke“ hat unser Azubi Chris gemacht.

Während Chris sich an der Hecke ausgetobte, gab sich Janine alle Mühe Jettes Fell zu entfilzen. Das Mädel war zwar runter geschoren worden, da das Fell aber bis auf die Haut verfilzt ist, hätte man sie komplett nackig machen müssen und das wär auch nicht nett gewesen. Also gings per Hand weiter. Jette ist zum Glück ein super liebes, geduldiges Mädel und hat fein still gehalten. Bald wird sie sich wieder richtig wohl in ihrer Haut fühlen.

 

 

 

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