Monatsarchiv: Juni 2015

30.06.2015

Heute hieß es für unsere sieben Nasen in der Küchentruppe ausziehen, da Christian begonnen hat den Küchenboden raus zu reißen. Die Verwirrung war groß und vor allem Rosi mit ihren 12 Jahren war nur schwer davon zu überzeugen, dass der Umzug sein muss. Wir hatten schon seit über einer Woche den Schieber zum Hundehaus und dem Auslauf offen gelassen und alle erkundeten das unbekannte Terrain auch sehr neugierig, aber sich dort plötzlich häuslich niederlassen zu müssen ist ja nun was ganz anderes.  Leider können wir den ganzen Schissern in dieser Gruppe diese Umstellung nicht ersparen. Es wird noch etwas dauern bis auch das füttern reibungslos klappt, denn im Gegensatz zu vorher hat noch keiner seinen festen Platz, alle sieben rennen verunsichert hin und her und ein Teil hat sich heute Abend nicht getraut zu fressen. Aber das wird schon werden in den nächsten Tagen.

Die beweglichen Küchenmöbel stehen jetzt samt Kühlschrank auf der Terrasse. Bei den derzeitigen Temperaturen ist so eine „Außenküche“ sogar ganz angenehm. Nun wollen wir mal hoffen, dass das gute Wetter noch länger anhält.

Heute nun auch die versprochenen Bilder von Portos, der jetzt Jupp heißt und seiner Freundin Trudi, die sich gesucht und gefunden zu haben scheinen. Gemeinsam tut Hund sich eben auch viel leichter, vor allem wenn es um so ein großes Abenteuer wie das erste richtige Zuhause geht.

Portos-Trudi1TB Portos-Trudi2TB

Portos

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29.06.2015

Zwei gute Nachrichten, eine schlechte. Klar, ihr wollt zuerst die guten Nachrichten, die sind auch wichtiger.

Also, zuerst lernte Porthos heute Vormittag seine neue Lebensgefährtin, die pfiffige, einjährige Rauhaarpodencomixhündin Trudi kennen. Als Jungspund himmelte er sie sofort an, machte ihr jeden Mist nach, sprich die beiden waren sofort ein Herz und eine Seele. Es wird noch ein wenig dauern, dass aus Porti ein echtes Musketier wird, aber der Spatz hat die besten Anlagen und die werden seine Menschen nach Kräften fördern und Trudi wird das ihre dazu tun. Bilder kommen noch.

Portos Sue Paki1Porthos, Paki und Sue

Am Nachmittag zog Sue zu Familienangehörigen von Pakis Frauchen. Da die beiden Mädchen ja hier bei uns auch schon zusammen in einer Gruppe waren und gut miteinander zurecht kamen und auch weiterhin viel Zeit miteinander verbringen werden, war das eine gute Wahl. Sue braucht nicht mehr alleine bleiben, was sie ja wegen zuviel Kreativität in den Abwesenheitszeiten das letzte Zuhause gekostet hatte.  Das wird nun hoffentlich nicht mehr passieren. Also von daher war das ein sehr gelungener Start in die neue Woche.

Weniger gelungen war der Auftritt des missmutigen Gutachters der Versicherung wegen unseres Wasserschadens. Zwei Wochen sollen die Trocknungsgeräte laufen und man denkt nicht, dass wir das bis Ende des Monats alles hinbekommen. Müssen wir aber, da wir bis zu diesem Zeitpunkt spätestens unsere „ausgelagerten“ Hunde wieder zurück holen müssen und somit keine Unterkunftsmöglichkeit mehr für die „Küchentruppe“ hätten. Ab Morgen wird alles rausgerissen und abgebaut und der Gedanke für Wochen keine Küche mehr zu haben ist doch ein wenig befremdlich. Also haben wir beschlossen, zumindest den Backofen auf der Küchenterasse zu installieren, damit wir uns wenigstens etwas behelfen können. Wahrscheinlich können wir in vier Wochen für den Rest des Jahres keine Tiefkühlpizza mehr sehen…

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28.06.2015

Die letzten 10 Tage haben uns ein Stück Glauben in das Gute im Menschen wieder gegeben, denn drei unserer Hunde, drei Vierbeiner mit Behinderung haben super schöne Zuhause gefunden.

Slomo mit ihren deformierten Voderbeinen, Ringo mit seinem schief verheilten Beckenbruch und heute nun Winnimo, mit seinen schiefen, ungleichen Hinterbeinen. Für alle drei hatten wir das Glück Menschen zu finden, die tiefer als die Oberfläche schauen, die gesehen haben dass unter der etwas „ramponierten Fassade“ eine wunderbare Hundseele lebt, die mit ihrem Wesen alles wett macht. Das sind wunderschöne Momente für uns, die uns Kraft geben.

Als Winnimo im Herbst letzten Jahres aus Bilbao zu uns kam lief er ganz schlecht, hatte Null Muskulatur, war misstrauisch und unsicher mit Mensch und Hund. Über ein halbes Jahr brachten wir Winni jede Woche zum Aufbau der Muskulatur zum therapeutischen schwimmen. So lernte er auch mit der Zeit, dass Autofahren ganz ok ist. Mit zunehmender Sicherheit mit uns Menschen wurde Winni insgesamt fröhlicher und gelassener und auch viel lockerer mit anderen Hunden.

Aber wir hätten nie gedacht, dass Winni mal ein Zuhause bei drei anderen Rüden finden würde. Chefe ist Falk, ein alter Malinoisrüde und ehemaliger Polizeihund, dann Opi und der ebenfalls gehbehinderte Barry, ein zehnmonatiger Moskauer Wachhund, der einen alten, schlecht verheilten Bruch im linken Vorderbein hat und große Probleme mit der Schulter. Barrys Lieblingskumpel ein Bardinomixrüde war plötzlich gestorben und der große Bub drehte am Rad, war nur noch am heulen und zu nichts mehr zu motivieren. Also brauchte Barry schnell wieder einen Spielkumpanen und die Wahl fiel auf Winni. Der eine humpelt vorne der andere hinten, perfekt, das passt.

Die vier haben sich hier bei uns beim Kennenlernen gleich gut verstanden und Barry und Winni fingen ganz schnell an miteinander zu spielen. Und nun drei Tage später der Umzug. Winni ging völlig unbefangen rein, die Hunde begrüssten sich als wären sie alte Kumpels und Winni benahm sich vom ersten Moment an so, als wäre er nie woanders gewesen. Mensch ist das schön, da kann man schon mal ein Freudentränchen verdrücken. Bei der Erkundung des Hauses fand Winni eine riesen Kiste mit Spielzeug und ganz vielen Plüschtieren. Er war völlig aus dem Häusschen und schleppte ein Teil nach dem anderen raus in den Garten, warf die Plüschtiere durch die Luft, fing sie wieder auf und hatte seine helle Freude. Ich denke auch ihr werdet sie beim betrachten der Bilder haben und mit einem glücklichen Grinsen in die neue Woche starten.

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26.06.2015

Der heutige Tag war sehr anstrengend, nicht nur weil es so heiß war, sondern auch weil so viel zu tun war. Fliegender Wechsel zwischen Arbeit im Hundeheim und spazieren/schwimmen gehen, eine große Palette mit 36 Sack Futter in die Futterkammer tragen und dort stapeln, einem Termin mit einer Interessentin für Runa und noch vieles mehr.

Cristian fuhr am Vormittag mit Ringo nach Neustadt an die Weinstrasse, um ihn in seinem neuen Zuhause einzuführen. Wir hatten der Familie ja die Röntgenbilder von Ringos altem, schief verheilten Beckenbruch geschickt, damit diese sich mit ihrer Tierärztin beraten konnten. Die gab grünes Licht und so konnte Ringo nun endlich umziehen. Der kleine Kerl lernte dann auch gleich noch den jungen Berner Sennenrüden der Mutter kennen. Er machte ihm sofort deutlich, dass er sich von dem Großen nicht rumschubsen lassen mag, was der auch direkt kapierte. Als das geklärt war, konnte es mit den Rennspielen losgehen. Der kleine Herzensbrecher hat sich gleich Zuhause gefühlt und alle in Null Komma Nix um die Pfoten gewickelt.

Ringo Heim1 Ringo Heim3

Am Nachmittag gings dann Schlag auf Schlag. Christian war immer noch unterwegs und während Steffi mit Mia als Trainingshund Christine in der Hundeschule unterstützte, fuhren Meike und Chris mit Coppi und Rolo zum schwimmen.

Um 18.00 gings dann nochmal mit Tess zur Augenärztin, da die Behandlung vom anderen Tierarzt nicht richtig angeschlagen hatte und ihr Auge nicht so gut aussah, dass wir es übers Wochenende so lassen wollten. Die Augenärztin stellte fest, dass es eine Ablösung der Hornhaut ist, die wohl bei älteren Hunden öfters vorkommt. Statt Salben bekommt sie jetzt mehrmals täglich 2 verschiedene Augentropfen. Tessi hat sich gut benommen und noch nicht mal die Hunde angenölt die aus dem Wartezimmer kamen. So wie sie während der Behandlung zitterte, war sie wohl froh, das Ganze „überlebt“ zu haben und war zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Auf dem Rückweg machte unser Suzuki fürchterliche Geräusche und das Motorzeichen leuchtete auf. Urrg, auch das noch. Also direkt zur Werkstatt. Dort Land unter wegen zuviel Arbeit und frühestens in zwei Wochen einen Termin. Nee, so lange können wir auch nicht warten, also erstmal langsam nach Haus rollen und sich nach einer Alternative umhören.

Anschließend „nur“ noch alle füttern und der letzte Spaziergang mit den Alterchen. Dummerweise signalisieren mir meine Knie im Moment mehr als deutlich, dass ich keine 20/30/40 mehr bin, aber auch das wird wieder besser werden, hoffe ich doch… Dann nur noch Papierkram und mails und klar das Tagebuch, nicht dass für euch das Wochenende schlecht anfängt nur weil da nix drin steht. Einen schönen Samstag für euch, wir hören uns.

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Runa

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  07/2012
Herkunft:  Bilbao / Spanien
In Wörrstadt seit:  20.06.2015
Schulterhöhe/Gewicht:  57 cm / 22 Kg
Rasse:  Dalmatinermischling

Runa2



		
		


					
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Lotte

 

Geschlecht:  weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  07 / 2014
Herkunft:  Vitoria/Spanien
In Wörrstadt seit:  20.06.2015
Schulterhöhe/Gewicht:  58 cm / 26 Kg
Rasse:  Bardinomischling

Lotte2



		
		

 
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Leyla

 

Geschlecht:  Weiblich
Kastriert:  ja
Geburt:  02/2014
Herkunft: Rumänien
In Wörrstadt seit:  24.06.2015
Schulterhöhe/Gewicht:  50 cm / 20 Kg
Rasse:  Huskymischling

Layla2



		
		

 
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Sam

 

Geschlecht:  Rüde
Kastriert:  ja
Geburt:  03.11.2010
Herkunft:  Deutschland
In Wörrstadt seit:  12.06.2015
Schulterhöhe/Gewicht:  75 cm / 43 Kg
Rasse:  Doggenmischling

Sam-1

Tja Leute, Glück ist oft nicht von Dauer, davon kann ich ein Lied singen. Vor drei Jahren wurde ich hier im Wörrstädter Hundeheim abgegeben. Ich hatte bereits dreimal mein Zuhause verloren, weil ich nicht allein bleiben konnte und sich keiner die Mühe machte das vernünftig mit mir zu üben und aufzubauen.

Ich fand über die Wörrstädter ein nettes Ehepaar mit eigener Firma und so konnte ich immer dabei sein. Alles lief gut die letzten zweieinhalb Jahre, bis Nachbarn anfingen meine Menschen zu mobben und Zusammenstöße mit ihren kleinen, kläffenden Hunden zu provozieren. Nein es ist keinem der kleinen Dinger groß was passiert, war nur ein kleiner Kratzer. Aber das End vom Lied war, dass ich wieder das Feld räumen musste.

Mann was habe ich die ersten Tage durchgehangen. War soo traurig und frustriert. Aber die Wörrstädter wissen wie man Hunde aufmuntert und ins Leben zurück bringt. Erstmal gabs nette Gesellschaft. Die einfühlsame Goma hat mich ganz sanft an der Pfote genommen und mich in die richtige Spur gebracht. Inzwischen lebe ich mit Yegua und Ekki und wir haben richtig viel Spaß zusammen. Ich bin wieder total locker, freudig, fröhlich und verspielt geworden.

Ich wäre wieder so weit mich auf neue Menschen und ein neues Zuhause einzulassen. Aber dieses Mal muss es für immer sein, das müsst ihr mir versprechen. Auch so eine Hundeseele ist nur begrenzt belastbar und ich habe schon soviel wegstecken müssen.

Ich bin ein echt netter Kerl und damit es nicht wieder irgendwelche Verwerfungen gibt, könnten wir den kleinen Hunden einfach aus dem Weg gehen. Ich laufe gut an der Leine und weiß mich Zuhause bestens zu benehmen. Nach einer Eingewöhnungszeit und wenn ihr es vernünftig aufbaut kann ich auch stundenweise alleine bleiben. Ich fahre gerne im Auto mit und bin ein rundum netter Kumpel, der auch mit größeren Kindern gut zurecht kommt. Die Wörrstädter freuen sich auf eure Anrufe aber nur wenn es wirklich ganz ernst gemeint ist!



		
		

 
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25.06.2015

Die Ursache des Wasserschadens in der Küche wurde inzwischen lokalisiert und behoben. So weit so gut. Aber bevor der Gutachter nicht da war können wir nicht mit den ganzen Arbeiten anfangen. Die Dame von der Versicherung war ziemlich unbeeindruckt von meiner Bitte und Erklärung warum das Ganze eilbedürftig ist. Bis Ende Juli muss alles gemacht sein, denn länger können unsere ausgelagerten Nasen nicht in Dillenburg bleiben. Und es ist ganz schön viel Arbeit was da auf uns zu kommt. Sollten auch noch Trockungsgeräte eingesetzt werden müssen, wird es echt knapp. Immer blöd, wenn man auf andere angewiesen ist und wenn die Zeit drängt….

Sam hat sich inzwischen ganz gut eingelebt und ist schon richtig fröhlich geworden. Goma tut ihm gut und die beiden sind ein feines Team geworden. Morgen werden wir hoffentlich endlich dazu kommen

Kittys Naht verheilt prima und obwohl sie sonst mit allem total ungeduldig und hibbelig ist, weder an das große Wundpflaster noch an die Naht ist sie dran gegangen, brauchte keinen Thorni und nix. Wirklich erstaunlich. Sie fetzt rum wie eh und je und ist von allem völlig unbeeindruckt.

Ibo und die drei neuen Mädchen haben großen Spaß zusammen. Es geht einem wirklich das Herz auf, wenn man sie bei ihrem unbeschwerten Spiel beobachtet. Da vergisst man alles andere um sich herum, das tut auch mal gut.

Lotte Runa Ibo

 

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24.06.2015

Heute nur ganz kurz, den Christian muss ganz viele Bilder von unseren Zaubermäusen die am Wochenende und heute ankamen bearbeiten. Morgen dann wieder mehr.

Schon mal für die Vorfreude:

Lotte6 Lotte aus Vitoria

Runa2 Runa aus Bilbao

Layla1 Leyla aus Rumänien

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